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fordert, dem Drucke der odern Luftschichten, oder derBarometcrhöhe genau proportional seyu- Wäre diesider Fall, so würde die Lust einer unendlich großenAusdehnbarkeit fähig seyn, die Atmosphäre würde sichwirklich ohne Ende ausdehnen, und sich endlich in denWeltraum zerstreuen.
Da dieß nun gegen die Erfahrung ist, so mußdie Ausdehnsamkeit der Luft in größeren Höhen schnel-ler abnehmen, als der auf ihr lastende Druck, undendlich eine Verdünnung derselben Statt finden, fürwelche alle Ausdehnsamkeit der Luft verschwindet.
Angenommen nun, die Höhe, wo die fraglichenMeteore entstehen, betragt zehn geographische Meilen,und die Verdünnung der Luft in eben der Höhe isttausendfach, was nicht viel von der Wahrheit abwei-chen mag , so findet man durch Berechnung , daß tau-send Pfund Materie in einem kubischen Raum enthal-ten ist, dessen Seite 48ll Fuß groß ist. Da nun dieclectrische Kraft auf die in einem weit größeren Räu-me enthaltene gasförmige Materie wirken kann, sosieht man nicht ein, warum die Bildung solcher Me-teore in der obenerwähnten und in noch größeren Hö-hen unmöglich wäre.
Der andere Grund Chladni's, welchen er auS derRichtung und Geschwindigkeit der Feuerkugeln genom-men, um dadurch die atmosphärische Ansicht anzu-fechten, ist um nichts kräftiger, als der vorhergehende.Allerdings ist eö bei der Annahme, die Feuerkugelnwerden in der Atmosphäre gebildet, schwierig zu er-klären, woher ihnen jene schräge, und bisweilen auchfast horizontale Bewegung, woher der so geschwinde