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Untersuchungen von den Stein- und Staub-Niederschlägen und den damit verwandten Meteoren : eine Inauguralschrift
Entstehung
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Ich brauchte nicht lange dabei zu verweilen, hätte sichnicht vor kurzer Zeit der berühmte Berzelius für dieseMeinung erklärt, und durch einige neue Gründe, wiedurch seine Autorität, derselben einen gewissen Kreditwieder gegeben. Ich werde also zuerst die Berechnun-gen '), worauf die Möglichkeit der Hypothese beruht,hier wiedergeben, dann die weiteren Gründe von Ber-zelius erörtern und die Gegengründe anführen.

Denke man einmal Mond und Erde ruhend, undnehme an, die gerade Linie, welche die Mittelpunkteder beiden Weltkörper verbindet, und welche ich derKürze halber Centrallinie nenne, gehe durch einen Mond-vulkan, welcher Steine nach der Richtung eben dieserCentrallinie ausschleudert. Bezeichne man ferner mit «die Größe der genannten Linie, mit r und ? den Ra-dius des Mondes und der Erde, mit x die Entfernungdes Projectils von dem Mittelpunkte des Mondes nachVerlauf der Zeit t, und endlich mit 1»^ und ^ die In-tensität der Anziehungskraft des Mondes und der Erdein der Einheit der Entfernung von ihrem Mittelpunkte.Da nach dem bekannten Satze der Mechanik die An-ziehungskräfte sich umgekehrt verhalten, wie die Qua'drate der Entfernungen, so wird das in der Entfer-nung x vom Mittelpunkte des Mondes befindliche Pro-jektil von demselben mit der Kraft > ^ , von der Erde

1) Diese Rechuung entlehne ich theils von der Mechanik, theilsvon einer früheren Abhandlung von Poisson, indem ichinireinige, mir zweckmäßig erschienene Veränderungen erlaube,und Einiges weiter ausführe.