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Untersuchungen von den Stein- und Staub-Niederschlägen und den damit verwandten Meteoren : eine Inauguralschrift
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bald mehr, bald minder bedeutende Abkühlung der Lusteinzutreten, welche dünn einige Tage anhielt. Eben-falls wurde da6 Wetter bei den drei Viertheilen derfraglichen Meteore, wo auch darauf Rücksicht genom-men wurde, als heiter, mild und still bezeichnet, undnur ein Viertheil davon geschah bei bedecktem Himmel,oder in Begleitung von heftigen Gewittern u, st w.

Obwohl alle die erwähnten Niederfalle unter dieseltensten Naturereignisse gehören, so darf man dennoch,nach den Berichten zu urtheilen, welche von allen Sei-ten her seit der Zeit eingelaufen sind, wo Chladni dieAufmerksamkeit der Naturforscher auf diese Phänomenelenkte, über zehn Steinfalle auf jedes Jahr wohl rech-nen; wenigstens diejenigen mit in Anschlag gebracht,welche unbemerkt geblieben seyn mögen. Die Staub-Niedcrschlage, wozu auch der durch solchen Staub roth-gefarbte Regen und Schnee zu rechnen ist, ereignensich weit seltener, und am seltensten die Niederfälle an-ders beschaffener Materien, welche man noch mir Rechtfür problematisch halt.

Ich komme jetzt zur Darstellung der physischenCharaktere und der chemischen Zusammensetzung der ge-nannten Niederfalle.