17
welche sich isolirt an mehreren Orten der Erdoberflächefinden, wo sonst kein Eisenlager und keine Eisenhütteweitnmhcr anzutreffen ist. Für ihren meteorischen Ur-sprung sprechen auch andere Gründe, von denen späterdie stiede seyn wird. Etwas verschieden sind aber dieErscheinungen, welche bei den weit seltner vorkommen-den Staudniederschlägen und dem sogenannten Vlutregenund Blutschnee statt finden.
Gewöhnlich sieht man dabei zuerst feuerrothe,') gelbeoder auch dunkle und schwarze Wolken den Himmel be-decken, oder die Atmosphäre sich zusehends mit dickenDünsten füllen, und nicht selten eine so dichte Finster-nis) entstehen, daß man mitten am Tage Licht an-zünden muß. Dieser Erscheinung geht bisweilen auchein warmer Wind voran. Alsdann beginnt nun der
1) Dies ist besonders im I7tcn Jahre der Regierung des LeoThrar zu Constantinopel, und im Jahre 1313 den 13. und11. März zu Kalabric» und Abruzzo in Italien der Fall ge-wesen. Das erste Ereignis; erzählt Nicephorns Hieronymussolgcndcrmasten; ,,c"7?7ir kl owTVklp!/? ryV
/Ze-Icet», sclaxktr» T'ochi z?7<ik77/o/7k^o»-
lse'ovoec, ?«- ?7 7^7-7,1^.<?te! ist z-c-i. ?, 7.6 7'777,/, cur u.76-
^>c<ncu ^-,)x zcccl rcuT- -7k7i7!^l-,7i7 ^l/xSeice« ?7l.k0>7 7-7--
<777-s 7-^-7 ,/r. />7-? 6 7-7-7-776 chk 7-c-i -!7i76'<p1kZx 7« ^ ,)r
y'str 7!i'll,>?" /lo?c-7-t<r 7k ?-7-l Vom zweiten wird cS
berichtet, das; eine rothc von Ciidost konnncnde Wolke wahr-genommen wurde, welche dann Alles vcrbnllte, und dem Him-mel die Farbe des rothglnhendcn Eisens erthciltc.S) So geschah es z. B. im Jahre 1815 zu Ende Septembersim atlantischen Meere unter 13° 15' südlicher Breite und311° Länge.
S) Wie z.B. im Jahre 1755 den 11. Oktober znLnkarno inJtalieii
2