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Untersuchungen von den Stein- und Staub-Niederschlägen und den damit verwandten Meteoren : eine Inauguralschrift
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kann. Es ermattet oft, oder erlischt auch gänzlich,und kommt wieder zurück.

Die Geschwindigkeit, mit welcher sich die Feuerku-geln bewegen, ist ebenfalls sehr groß und betragt oftzwei und mehrere Meilen in einer Secunde.ch

Die Richtung ihrer Bewegung ist verschieden, undmacht mit der Horizontal- und Mittagsebene allerleiWinkel. Die Bahn wird für parabolisch gehalten, sieist aber nicht regelmäßig krummlinig, sondern gewöhn-lich zickzack- oder schlangenfvrmig. Man hat bei eini-gen auch eine Aenderung der Richtung wahrgenommen,und will bei den größeren auch eine Notation um ihreAre bemerkt haben.

Außer dem Sausen, welches von der schnellen Be-wegung den Feuermasse durch die Lust herzurühren scheint,hört man auch in der Regel, besonders wenn sie sichschon in die unteren Luftregioncn herabgesenkt hat, einKrachen, oder ein Getöse, ähnlich dem der kleinen Feu-ergewehre. Diese enden mit einem, oft auch mit meh-reren Knallen, welche die Luft weit umher erschüttern,und sich auf mehrere Meilen umher vernehmlich machen.Diesem letzten Knalle folgt nun daS Herabfallen derconcreten Meteormassen auf die Erde, deren physischeCharaktere und chemische Bestandtheile ich in der Folgeauseinander setzen werde. Am öftersten ereignen sich

1) Es kommen auch Fälle vor, wo die schnell hinzichcnbc Feuer-kugel plötzlich still steht, und sich in eine schwarze Wolkeumwandelt, welche einige Minuten lang kracht und stürmt,und auf diese Weise eine Menge Steine herabrcgnet, Diesist z. B. der Fall bei dem Stcinfallc zu Eacu im Depar-tement l'Aiglc in Frankreich, am LS, April 1803 gewesen.