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Untersuchungen von den Stein- und Staub-Niederschlägen und den damit verwandten Meteoren : eine Inauguralschrift
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Ilmstande aber, welche das Herabfallen dieser Meteor-massen (wenn sie es wirklich sind) begleiteten, könnenwir naturlicher Weise bon so alten und vagen Ueber-lieferungen keine Belehrung erwarten.

Etwas bestimmter lauten die Berichte von solchenNaturereignissen, welche in eine spatere historische Zeit-epoche fallen, und sich in den historischen Werken desAlterthums und den Chroniken des Mittelalters zer-streut finden. ') Allein auch diese enthalten entwederkeine Erwähnung der Phänomene, welche jene Natur-ereignisse begleiteten, oder berühren sie nur kurz, oderendlich, verrathen sie einen solchen Zustand des Ent-setzens und der abergläubisch aufgeregten Einbildungs-kraft, daß sich ein Naturforscher auf so verdächtigeNachrichten keineswegs verlassen, noch aus denselbendie Data schöpfen darf, auf welche er seine Erklärungzu stützen hat. Da es nun in meinem Plane nicht lie-gen kann, eine Geschichte von dergleichen Naturereig-nissen zu liefern; so verweise ich den Leser, welcher sichdarüber umständlicher belehren will, auf das vortreff-liche Werk von Chladni über Feuermeteore, wo der be-

be» idäischc» Dactylcn, wahrscheinlich als ei» Symbol derCybclc, zu religiöse» Gebräuchen aufbewahrt wurde; dasSimbol der Göttcrmuttcr, welches »ach AppiauVII. ZS.j die Römer in der Zeit des hauuibalschcu Krie-ges von Pessinns in Phrygicn holte», und als ei» demStaate Schutz verheißendes Sinnbild nach Rom über-brachten, n. a. m.

4) Zu diesen Nachrichten gehört jene des Scholiasten von Pin-dar »ich. 4. <7r. 437.), jene des Titus Livins <I,ib. I.

34), jene beiden von Plutarch in der Lebensbeschreibung vonLysander H. 2223. und in der von Fabins Marimns H 2.jene von Plinins lllist. natu,-. II. Zs.) n. a. m.