3. Ist aber mehr Geld im Lande, als Sei dem Austau,schen der Produkte verwendet wird, geht der Ucbcrfluß ins Aus,land, und man erhält Produkte dagegen, indem Niemanddurch todtliegcndcs, baarcs Geld die gewöhnlichen Zinsen vcrlic,ren will.
4. Der Vortheil des Papiergeldes besteht darin, daß das,selbe ohne eigentlichen Werth ist und doch das baare Geld zumTheil entbehrlich macht. Der aus diese Weise entstandene Uc-bcrfluß wird im Auslande gegen andere Produkte vertauschtund dadurch werden die Mittel gewonnen, einen gleichen Be,trag im Lande als Kapital anzulegen.
5. Jedes gutangclcgte Kapital producirt; allein baarcsGeld producirt nicht allein gar nichts, sondern verliert noch imGebrauche durch Abnutzung.
6. Nicht durch ein Land allein, sondern durch alle in Ver-bindung stehende Lander, wird der Gcldwcrth bestimmt. Esist für Europa im Allgemeinen ziemlich gleichgültig, ob das Geldhoch oder niedrig im Preise stehe. Wenn man viel dafür er,hält, muß man auch viel dafür geben und so umgekehrt.
Nach diesen Erörterungen können wir wohl füglich das Na,tional, Geld, Depot ruhen lassen.
Seite 28 (2. Aufl. S. 23) sagt H. P.: Daß dieseMaaßregel darum gerecht sei, weil die andern Provinzenin der Aufhebung dieser Lasten ein Opfer gebracht, mußdarum nichtig erscheinen, weil es nicht die Provinz, d. h.der größte Theil ihrer Bewohner, sondern nur einige we-nige Personen sind, die ihre Gerechtsamen zu ihrem Nach-theil verloren haben, während die Provinz selbst nur da-durch gewonnen hat.
Weswegen mag H. P. dieselbe Logik nicht auf die Grund,cigcnthümcr in den östlichen Provinzen ausgedehnt und gesagthaben: