mit dieStcllen aufScite 13, 49 und besonders 43 (2. Aufl.S. 15, 42, 43 u. 3ö), wo es wörtlich heißt:
Wird ein Theil der umlaufenden Mittel zur rechtenZeit zweckmäßig und geschickt dem Umlauf entzogen, sokann die Produktion, wenn die industriellen Verhältnissedes Staates sonst günstig sind, nicht darunter leiden;nämlich eine im Staate zunehm'ende Menge des Geldeswürde bei Erhaltung aller andern Umstände seinen Preisvermindern; man würde also nichts weiter gewinnen, alsdaß man mit einer größern Zahl von Geldstücken dieselbenGegenstände erkaufen würde u. f. w. Hume meint inseinen politischen Versuchen, daß es kein besseres Mittel,Geldreichthum im Staate anzusammeln, gebe, als einNational-Geld-Depot zu stiften, worin die Nation einenTheil ihres Geldes niederlege, um die hohen Preise der ed-len Metalle zu erhalten und dadurch das unaufhaltsameZuströmen des Geldes aus dem Auslande zu veranlassen.
Aus den bezogenen Stellen s i. Aufl. S. 18, 4 3 u. 4 9.)darf wohl gefolgert werden, daß die Lehrsätze d. H. P. überZweck und Werth des Geldes von denjenigen sehr abweichen,welche Adam Smith und Andere bis jetzt aufgestellt haben.Obschon H. P. ohne Zweifel bald in einer besondern AbHand,lung die Irrthümer der alten Lehre nachweisen wird, so findenwir uns nichts desto weniger veranlaßt, deren Grundzüge mitwenigen Worten anzudeuten:
1. Das Geld hat, abgesehen von seinem Metallwcrthe,keinen reellen Werh und dient nur als Austauschmittcl.
2. Wenn in einem Lande sich weniger Geld im Umlaufbefindet, als zum Austausch der Produkte — Handel — er-forderlich ist, empfindet man Mangel und dann lassen, ge-wöhnlich Kaufleute, welches vom Auslande kommen; der Be-trag muß mit Produkten ausgeglichen werden.