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Erbrtcrnng nicht übcrflüßig, um die Steucrfähigkeit der östlichenProvinzen, im Verhältnisse zu den westlichen, auf das fühl,barste darzustellen.
Wie würden wohl die östlichen Provinzen wegkommen,wenn man sie zwänge, abgesehen von der Ausführbarkeit, ihreBevölkerung so sehr zusammen zu drängen, daß nicht mehrbcbauctcr Boden auf den Kopf käme, wie in der bevölkertenRhcinprovinz, mithin vielleicht auf ein Viertel des jetzigenAreals; dann ihnen zumuthcte, die übrigen drei Viertel zuveräußern und zu ihnen sagte:
Ihr habt jetzt Kapitalien; die Menschen und nicht derBoden zahlen Steuern; ihr müßt nun nicht allein sür dasViertel so viel an Grundsteuer auf-den Kopf aufbringen, wiefrühcrhin für das Ganze, sondern noch mehr; durch die größereBevölkerung auf die Quadrat, Meile wird der Boden durchgrößere Düngmittcl weit fruchtbarer; eure Produkte habengrößer» Werth und aus allen diesen vereinigten Gründen müßtihr es selbst ganz billig finden, daß der Staat bei euch die ^Rheinische Grundsteuer einführe und erhebe.
Eilst er Abschnitt.
Die Worte des Recensenten klingen beinahe so, als ob durchdie Vereinigung der Rheinprovinz mit Preußen alles Privat,eigcnthum aufgehört habe, und die Eigenthümer steuerfreierGrundgütcr sich höchst glücklich schätzen müßten, daß derStaat sich mit einer sehr hohen Grundsteuer begnügte und sienicht wie die Domaincn, Bauern in den östlichen Provinzenbehandelte.
Dergleichen Aeußerungen verdienen in unserm Staate garzuwenig Beachtung, um darauf ernstlich zu erwiedern, odersich gar dadurch beunruhigt zu fühlen. Was aber die Domai,ncn und die daraus gestützten Folgerungen betrifft, so wollenwir dieses Verhältniß einigermaßen zu erörtern suchen.
Wenn der Preußische Staat bei Erwerbung der Rhein,Provinzen einen großen Schatz und freie Domainen besessen