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Dieterici's Kritik der Schrift: Preußen und Frankreich : im Interesse der Rheinländer beleuchtet und gleichzeitig benutzt, um die wesentlichen Grundzüge der National-Oeconomie zu berühren ; nebst einer Erwiederung auf Professor Kaufmann's Prüfung einer neuen Gegenschrift
Entstehung
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vinzen ist, an indirekten Steuern mehr auf den Kopf aufdringen,erschien den Verhältnissen und der Billigkeit ganz einsprechendund zwar besonders aus dem Grunde, weil bei den indirektenAbgaben jedes Individuum durch größere oder geringere Con,sumtion sich selbst besteuert. Auch dürfte daher der Ertrag anindirekten Steuern, bei gleichförmigem Bestcucruugsmodus, derzuvcrläßigste Maaßstab sein, um den Wohlstand der verschiede-nen Provinzen des Preußischen Staates zu ermitteln, indemsich daraus bestimmt crgicbt, was ein jeder Bewohner derselben,durchschnittlich, zu seinen Bedürfnissen zu verwenden hat. Diearbeitende Klasse macht überall den weit grbßcrn Theil der Be-völkerung aus, und daß diese Klasse in den westlichen Provinzenbesser lebe wie in der Rhcinprovinz, wird ans jeden Fall durchden Ertrag der indirekten Abgaben erwiesen.

Findet sich nun der H a n sc m ann' sehe für das National-Vermögen aufgestellte Maaßstab durch die eben angeführten Er-folge nicht auf das vollkommenste unterstützt und gerechtfertigt?Daß Recensent gern das Gegentheil daraus folgern möchte, istsonderbar genug, liegt aber zum Theil, wie schon angeführtworden ist, darin, daß er nicht allein die Klassensteuer sondernsogar die Mahl- und Schlachrsteucr als direkte Steuern an-sieht, und unberücksichtigt läßt, daß in der stark bevölkertenRhcinprovinz gar viele auf das Vorhandene Anspruch haben,dagegen in den östlichen Provinzen, vcrhältnißmäßig, nurwenige.

Ueber die Natur der in Rede stehenden Steuern, so wieüber ihre Wirkung in der Rhcinprovinz, haben wir uns be-reits in den frühern Abschnitten ausgesprochen.

Zehnter Abschnitt.

Hier hätten wir eigentlich weder etwas zu erinnern noch zubemerken, sondern blos auf die vorhergehenden beiden Abschnittezu verweisen, besonders auf erstem, welcher die Annahmein Beziehung aus den Ertrag des Bodens im Kreise Solingeneinigermaßen beleuchtet. Inzwischen scheint uns doch folgende