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Dieterici's Kritik der Schrift: Preußen und Frankreich : im Interesse der Rheinländer beleuchtet und gleichzeitig benutzt, um die wesentlichen Grundzüge der National-Oeconomie zu berühren ; nebst einer Erwiederung auf Professor Kaufmann's Prüfung einer neuen Gegenschrift
Entstehung
Seite
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cine Wechselwirkung und Ausgleichung ein, wie wir gleich sehen^ werden.

Der Grundcigcnthümcr versucht für seine Erzeugnisse so! viel mehr zu erhalten, als er an Steuern zu zahlen hat, oder? doch wenigstens einen Theil davon erstattet zu erhalten.

Der Consument aber, welcher durch die arbeitende Klasse,ihrer großen Consumtion wegen, allein vertreten wird, ist nurim Stande so viel zu geben, als das in der Provinz üblicheTagclohn in Verbindung mit den übrigen Verhältnissen, ihmgestattet.

Man denke sich alle Ein- und Ausfuhr verboten und eineGrundsteuer eingeführt, welche den jetzigen ganzen Reinertragdes Bodens verschlänge: sollte alsdann wohl der Gcnndeigcn-thümcr seine Erzeugnisse umsonst geben? Oder es würde cineMahl - und Schlachtstencr eingeführt, welche dem jetzigen Preisder Lcbensmittcl gleich käme, sollte dann wohl der Arbeiter imStande sein, außer dieser Steuer auch noch den frühern Preisder Lcbensmittcl zu zahlen? Gewiß nicht und der Grundcigcn-thümcr würde zwar auch wieder nicht seine Erzeugnisse, wofürer keinen andern Ausweg hätte, für nichts abgeben, aber sichdoch mit dem Preise begnügen müssen, welchen die arbeitendeKlasse zu zahlen, die Mittel besitzen würde.

Das Verhältniß der Ausgleichung und Wechselwirkung aus-znmitrcln, dürfte eine sehr schwierige, wo nicht unmögliche,Aufgabe sein, da die Ursachen, welche Einfluß dabei ausüben,nicht stets dieselben bleiben.

Sollte man auch vielleicht gegen unsere eben ausgesproche-nen Ansichten einige Einwendungen in Beziehung auf Verlhcuc-rung der Lcbensmittcl durch Grund-, Mahl- und Schlacht-stencr machen und dagegen behaupten: um so viel als die Lc-bensmittcl durch Abgaben verthcucrt würden, müsse der Grund-cigenthümcr sie wohlfeiler geben, so wird doch Niemand dagegenstreiten, daß in Ländern, wo das Ausland durch Ein- oderAusfuhr keinen Einfluß ausübt, Grundsteuern oder Abgabenauf die Erzeugnisse des Bodens als glcichwirkend anzusehen sind.

In der Rhcinprovinz war demnach die Einführung der