so bleiben es doch immer dieselben Gegenstände und der Consu-ment ist nicht im Stande, größere Bedürfnisse damit zu befrie-digen, als wenn er sie aus der ersten Hand gekauft hätte, ob-schon er dasjenige mehr zahlen muß, was im Zwischen- oderTauschhandel darauf gewonnen worden ist.
Durch den Zwischenhandel werden mithin die Produktenicht vermehrt, sondern nur schädlicher Weise verthcncrt. DerZwischenhandel ist also, wenn es geschehen kann, zu vermeiden,indem dabei Kräfte der Produktion entzogen werden. DieProduktion aber, als alleinige Quelle des Wohlstandes, istmöglichst zu befördern, dagegen sind alle Beschäftigungen, welchenicht Produktion zum Zweck haben, zu beschränken, indemsolche direkt zum materiellen Wohl nichts beitragen.
Wenn die Völker mehr prvdncircn als consumircn, entstehtnothwendiger Weise Ucbcrschuß an Arbeit oder Produkten, ge-wöhnlich Kapitalien genannt. Diese werden alsdann in derRegel sowohl von den Staaten als den Particulicrs productivangelegt, indem man neue Straßen, Kanäle oder ähnliche nütz-liche Arbeiten ausführt. So lange die Arbeiter dabei beschäftigtsind, schaffen sie nicht allein nichts anderes, sondern müssenauch noch von den vorräthigcn Produkten unterhalten werden.Auf solche und ähnliche Weise werden Produkte, häufig unterMobiliar-Vermögen oder Kapitalien bezeichnet, angelegt, in-dem dieselben verschwinden und andere Gegenstände, als Häu-ser, Manufakturen, Maschinen und dergleichen, an derenStelle treten.
Wenn ein Volk Ucberfluß an einem Artikel hat oder densel-ben mit bcsonderm Vortheile schafft, liegt es in seinem Interesse,solchen bei befreundeten Nationen zu vertauschen. Allein mehrals ein Staat dem andern giebt, kann er von diesem an Pro-dukten nicht erhalten, weil der Ausfall mit baarcm Gelde ge-deckt werden müßte, und dieses Mittel gar bald erschöpftsein würde.
Wenn es anginge, von andern Nationen stets viel an Pro-dukten zu erhalten und dagegen nur wenige zu geben, würde die-ses allerdings sehr vorthcilhaft für diejenige Nation sein, welche