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7. Werden Hanscmann's Abschätzungen der öst-liehen Provinzen einer Prüfung unterworfen, mit dem Bc-mühen, diese Abschätzungen im Vergleich zu derjenigen derNhcin-provinz, als zu hoch darzustellen; gleichzeitig angeführt bei derGrundsteuer in der Rhcinprovinz sei die Häuserstcucr einbe-griffen; Zahlen entschieden allerdings, darin habe Bcnzcn-bcrg recht, allein sie müßten sich auf etwas stützen undwenigstens die Wahrscheinlichkeit für sich haben; Zahlen welcheaber auf gar keiner oder ganz unbestimmten Thatsachen undBeobachtungen beruhten, hätten durchaus keinen Werth;
8. Der Landrath des Solinger Kreises, Freiherr vonHauer, habe in seinem Werke nachgewiesen, daß in diesemKreise 3 055 Familien lediglich vom Ackerbau lebten; 770 Fa-milien besäßen nur 10 Morgen und weniger; es wäre in einemhohen Grade wahrscheinlich, daß eine Familie mindestens450 Thaler bedürfe, um leben zu können, und mithin trügeder bebaute Morgen 45 Thaler ein; wenn die größern Güterauch etwas weniger eintragen möchten, würde man doch nochimmer 4 0 bis 12 Thaler annehmen müssen; da aber einDrittel des Kreises als Waldflächc, Heide und Moräste daläge, so stelle sich der Durchschnittscrtrag des Bodens in diesemKreise immer wenigstens noch auf Thaler 6 bis 8 für denMorgen, mithin um 5 bis 0 Thaler höher, als Hanscm annden Reinertrag der Rhcinprovinz berechnet;
Die Nichtigkeit dieser Betrachtung ergäbe sich auch nochdaraus, daß in der Mark Brandenburg der kleinste Grundbe-sitzer, wenn er bloß vom Ackcrbaue leben solle, 4 5 bis 60Morgen, also s bis 6 mal so viel Land besitzen müßc, als derkleine Grundbesitzer im Kreise Solingen, wo 4 0 Morgen aus-reichten, um sich und seine Familie zu ernähren;!
Die Kreise Düsseldorf, Lcnnep, Elbcrfcld seien dem KreiseSolingen gleich zu stellen; wenn auch bei den übrigen Krei-sen der Reinertrag weniger hoch sein mochte, so dürfte dochschwerlich anzunehmen sein, baß derjenige der ganzen Pro-vinz sich wie ^ oder ^ zu demjenigen des Solinger Kreisesstellen würde;
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