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nützer Aufenthalt entstehet. Alle auf Ein Fahrzeug eingeschiffteArtilleriebedürfnisse werden in ein genaues Verzeichniß gebracht,um bei dein Ausschiffe» sogleich eine vorläufige Ucbcrsicht :u ha-ben, und die Einrichtung des Parks darnach ordnen zu können,
Einschmieren der Artilleriewagen (Eraissags) muß allezeitmit Schweinschmccr und nie mit sogenanntem Wagenthecr gesche-hen. weil sich lezceres an den Achsen verhärtet und den Gang derFuhrwerke nur noch mehr erschweren Auf g hölzerne Achsen wirdin 2 Marschtagcn , und auf 4 eiserne Achsen in z Marschtagen EinPfund Schmeer erfordert. 100 Wagen werden daher taglich 12bis 15 Pfund, und 750 Wagen ohngefahr Einen Ccnmcr nöthighaben. skills memoire p. 400.)
Einsetzen der Vombcnbrander muß vorzüglich bei solchenBomben und Grenaden, die keine besondere Fülllöcher haben, mitder äußersten Vorsicht und Genauigkeit geschehen, den» die ausder Entzündung der Pulverladnng cutstehende große Gefahr be-darf keiner weiteren Auseinandersetzung. Nachdem die hölzerne,mit dem Brändersatz anögeschlagene oder mit einem papicrnenBränder verscbenc Brandröhrc unten zu dem Ausgange des Feuersschräge (en siüet) abgeschnitten, oder auch nach der zu erreichen-den Wurfweite tempir et, auch die Tiefe der Bombe genau vi-sitircr worden — weil eine zu lange Brandrohre sich bei dem Ein-schlagen unfehlbar stauchen und dadurch zerspringen würde —bestreichet man die Brandröhrc mir weicher Brandküttc(S.d. W.) wiuoet einige Faden ausgebreiteten Hanf darum, undschlagt den Zünder vermittelst des ans den Kopf gesetzten An-treibers in die Bombe oder Grcnade, bis er mit dem Kopfeaufsizt. Wenn die Braudrohre beinahe völlig hineingetrieben ist,wird zu mehrerer Sicherheit noch ein Hanffade» umgeschlungenund mit Kürte bestrichen, damit kein Feuer durch daS Brandlochneben der Brandröhre in die Bombe dringen kann. Siehe auchFüllen der Nomben.
Eintheilung des Geschützes in Brigaden, Divisionen, ist fastbei allen Armeen verschiede»; aber auch gleichgültig, sobald sieder Absicht: möglichste Erleichterung der Bewegungen entspricht,ohne dem Hauptzweck, kraftige und entscheidende Wirkung entge-gen zu scr?n. Hieraus folgt st daß die einzelnen Geschützabtheilun-gen nicht zu groß seyn dürfen; man würde sie außerdem zu oftzerstückeln muffe», welches immer nachthcilig ist, da man imentgegengeseztcn Falle lieber mehrere kleinere Äbtheilungen zusam-men stoße» kann, um dem Feinde an Stärke gleich zu kommen.Die bei der sächsischen und neuerlich bei der französischen Artille-rie angonommcnc Zag! von sechs Stück Geschütz für eine Batte-rie oder Division, die man in z Sektionen abtheilet, scheint inder That vollkommen zweckmäßig zu seyn, besonders wenn bei
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