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1,1 (1804) A - E
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mm aber von den Schiffern — denen eine größere Ladung ihrerSchiffe Gewinn dringt — richtige Auskunft zu erhalten ; befrageman sie: wie hoch das Wasser bei dem gegenwärtigen Wasser-stande über die Untiefen gehe? und wie rief das Schiff von einergegebenen Last eingedrückt werde?

Die Tragbarkeit der Flnßfahrzenge wird nach Tonnen (zuLovo Pfund) nach Centncr, oder auch »ach Gerraidemaaß be-stimmt. In lezterem Falle läßt sich leicht durch eine Gcwichts-verglcichung bestimmen, wie viel das für die Lästigkeit angegebeneGctraidemaaß in Pfunden beträgt: Sollte es jedoch ganz an ir-gend einer bestimmte» Angabe der Trächtigkeit dcö Fahrzeugesfehlen, wird die Länge desselben in eine Anzahl gleicher Theilegcrheilet, und bei jeder Abthcilung der Oueerschnitt berechnet:d. h. die Mittelzahl der obern und untern Breite mit der Tiefenmltiplicirt. Man addiret hierauf den Ersten und lezten Queer-schnitt, so wie die Queerschnittc der geraden und alsdann der un-geraden Abthcilnngen; multipliciret die Summe der ersteren mit r,die der zweiten mit 4, und die der leztcrn mit 2, die Summedieser drei verschiedenen Producte aber mit ^ einer Abthcilung derganzen Lange, so erhält man den Inhalt des Fahncugcs in Wür-ßelfnsi oder Zollen, von dem man alsdann für die Schweredes Fahrzeuges selbst abziehet.

Um die ArtillcricVedürfnisse einzuschiffen, wird am besten eineBrücke von dem Ufer auf die Fahrzeuge hinüber gelegt, so daß mandie Feldgeschütze und die Muuitionwagcn bis dichte an das «schiffbringen, und dann vermittelst der Tackcl oder Hissen —>gleichviel ob mit oder ohne Laffete —- hinein heben kann. DieBelagerungskanonen aber werden am Ufer von dem Sattelwagcngenommen und auf Walzen hinüber gebracht; oder man legetvier starke Balken von dem Ufer bis auf dein Bord des Schiffes,so daß in der Mittcn ein hinreichender Zwischenraum für die Del-phinen und Schildzapfcn bleibet, wenn man die Kanonen qneerüber die Balken legt, und vermittelst eines umgcschlungencn Sei-les hinein rollet.

Transporte zur See können bei deutschen Artillerien nur höchstselten vorfalle», man muß hier wie vorher ein genaues Verzeich-nis; des Gewichtes der einzuschiffenden Geschütze und übrigen Be-dürfnisse haben, um sie alsdann gehörig auf die Schiffe, nachVerhältnis der Lästigkeit derselben, eintheil » zu können. Manläßt sich zu dem Ende von den Schiffskapitainen die Trächtigkeitihrer Schiffe angeben, den gewöhnlichen Ballast nicht mit einbe-griffen, denn der unterste Schiffsraum ist nie ganz vom Wasserleer und immer so feucht, daß alle Artilleriegeräthschaften norh-wendig darinnen verderben mäßen. Haben die Schiffe keinenBallast, so daß die Schwere desselben in der angegebenen Träch,tigkeit der Schiffe mit begriffen ist, wirb aus der eben angeführ-ten Ursache -z dafür abgerechnet. Ein zweites Drittheil des gan-Hm>cr GcschüzWörttrb. I. Tli. Ä,