Druckschrift 
1,1 (1804) A - E
Entstehung
Seite
38
Einzelbild herunterladen
 

Auf

dem Ziel richtet, und es denn nach Verhältniß der Entfernungcleviret.

Gewöhnlich sind alle Aufsatze nicht nach Graden, sondernnach Zollen und Linien abgetheilet; wahrend sich zuweilen dieRichtung in den Schnßtabellen nach dem Elcvationswinkel ange-geben findet. Nun ist der Hintere Anfsaz der Tangente des Ele-vationsWinkels, wenn man die Lange des Rohres für den Si-llium, Totnm annimmt; es verhält sich daher der Sinus deSElevat. Winkels zu dem Aufsatze; wie der Cosi-nus des erster» zur Lange des Rohres. Ware dem-nach für den 11020" laugen französischen Zwolfpfünder derElevaticms Winkel von 7° gegeben, wurde der Aufsaz ---11027X ^1". 7° ^ ^ Linien, nahe seyn.

(,05. ^0

Im umgekehrten Falle verhalt sich der Sinus Totnszum Tangenten des E l e v a ti 0 n s W i nk e l s , wie dieLange des Geschützes zn dem hintern Aufsatz e.

Aufschlag der Rugeln findet nickt allein bei den eigentlichenRikoschett - sondern auch bei den Schüssen mit voller Ladungstatt, wenn die Kugel nach beendigter Bahn ans die Erde schlagt,und mit verhaltnißmäßigen Springen weiter gehet. Nach desObristLnts. Scharnhorst Bemerkung (Handb. f. Offiz»I. Th.) haben diese verschiedenen Aufschlage ein gewisses regel-mäßiges Verhaltniß unter einander, so daß sie auf ebnen Bo-den ohngefahr um die Halste abnehmen. Wird z. B. Tab. II.?I<5. 26. eine Kanone horizontal gerichtet, und schlägt die Kugel400 Schritt von der Mündung a auf; so geht sie in b wiederdurch die Seelenlinie, die sie in c zum dritten Male durchschnei-det, um 900 Schritt von der Mündung zum zweiten Male auf-zuschlagen. Bei dem dritten, 250 Schritt betragenden Aufschla-ge erhebt die Kugel sich nur eben über die Seelenlinie, die siebei dem vierten Aufschlage 12z Schritt in k und x blos berüh-ret, und dann noch 70 Schritt weiter in b liegen bleibet. Indem eben angeführten Werke finden sich sehr interessante Tafelnüber die Regelmäßigkeit der Aufschläge bei verschiedenen Er-höhnngsgraden , und mit ^ kngelschwerer Ladung, aus denensoviel hervorgehet: daß die Lange der Kanonen keinen oder nureinen sehr unbedeutenden Einfluß auf die Größe der Aufschlagehat. Zum Beweis hier nur einige mit der dreipfündigen Kano-ne angestellten Versuche: