37
crgiebt für den Zwolfpfünder 11020'" : 192,21'"— 152,14'" —
40,07 X 2. ,8088 ^ ^ ^ . .. . . ,,1446- : ^ ^ ,^20'—' ZZ^ll auf 241 To!,cn, als
d » Visirscbnß. Man stehet hieraus: daß die Abweichung derKnaeln 1) mit der Neigung deö Erdbodens, 2) mit der großer»Eleoation des Geschützes, und Z) mir der weiter» Entfernungdes zn beschießenden Gegenstandes wächst; denn ans 1200 schritt— wo die Schusse schon anfangen wirksam zn werden — undbei dem zngehdrendcn Aufsatz von 2 Zoll ist der Radius derHinterfriesen üi-s- bci mstg,'" folglich, bei übrigens gleichemAbbange des Terrains, der Unterschied der Sinunm ab— —254,9—1.52,14 — 101,76, und die Abweichung der Kugel 27 Fuß.Erwäget man nun: daß gerade ans diese und größere Weiten,wo die feindlichen Truppen noch nicht aufmaeschircr sind, son-dern Sn (WImane stehen, die genaueste Richtung uueittbchrlichist, wenn nstm nicht ohne Erfolg die Munition verschießen will;wird man auch dem beweglichen, mit einem Perprudilul verse-henen Aufsaz bei weitem den Vorzug gegen den festen zugestehenmüssen. Ausserdem, daß jeuer allezeit auf den Hinterfriefen desGeschützes das wahre Mittel angiebt; erleichtert er das Findendesselben auch auf den Kopsfriescn, es sey nun: daß man dasBleiloch einspielen laßt, und den höchsten Punkt durch einenStrich mit der Vleifedcr oder durch ein aufgeklebtes Korn vonWachs bezeichnet; oder daß man blos durch den Aussaz visiret,und- die Gcsichtolinie über die Hochsien Kopffriesen hinstreichenlaßt, welches bei einiger Uebung sehr leicht ist. Selbst da , wo dieGeschütze auf festen, wagcrecht gelegten Bettungen stehen, unddaher die eben angeführte Ursache der Seitenabweichung bei demfesten Aufsaz wegfallt; hat dennoch der bewegliche Aufsaz denwesentliche» Vorthcil: daß er jede Unrichtigkeit in der Lasfete oderin der Bettung, die auf einem löchern saudigen Boden bei anhal-tend heftigem Schiessen so leicht statt finden kann, anzeiget, undihren Einfluß auf die Schußlinie aufhebet.
Sobald jedoch der bewegliche Aufsaz mit keine!» Bleilothversehen ist; fallt auch die Erste und wesentlichste Bedingung sei-nes Gebrauches: die Bestimmung der wahren, die Are der Seeledurchschneidenden, Perpendiknlarc hinweg. Er gicbt dann nochweit mehr zn Täuschungen in Absicht der Richtung und Zu einerunrichtigen Visirlinie Anlaß, als selbst der feste Aufsaz, in Ver-bindung mit dem auf den Kopffriescn angebrachten Korne. Derleztere wird daber in jeder Rücksicht weit vortheilbafrer sevn, alskleine hblzerne Maaßc von ^ bis 4 Zoll, deren man sich zuweilenanstatt eines Aufsatzes zn bediene» pfleget, und bei denen dieRichtung eben so sehr von dem Ohngefar abhangt, als wenn sieohne alleu Aufsaz blos durch ein sogenanntes A b k 0 m m c n be-stimmt würde, indem man erstlich das Gcschüz horizontal nach