Druckschrift 
1,1 (1804) A - E
Entstehung
Seite
33
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Auf

Kein Aufmarsch der Artillerie zu Fuß darf jedoch ohne die drin-gendste Nothwcndigkeit anders, als ausser dem wirksamen feind-lichen Rnckscuer, d. h. in einer Entfernung von 1520 Schritt ge-schehen, wenn man nicht Gefahr laufen will: durch jenes de-montiert zu werden, ehe man seldst zu schießen anfangen kann.

Bei allen diesen Aufmärschen endlich ist vorausgcsezt: daßjedes Geschüz einer Brigade oder Batterie immer seine anfangli-che Stellung hcidehalt. Da jedoch hier keiner der wahren odercingelstldetc» Nachthcile statt findet, welche die Inversion derTruppe» mit sich führet; darf man durchaus kein Bedenken tra-gen, die Flügel, die Sektionen, ja selbst die einzelnen Geschützeeiner ArtiilcrieBrigadc zu verwechseln, sobald es die Beschaffen-heit deö Terrains beim Aufmarsch nothwcndig macht, oder einegrößere Geschwindigkeit des leztern dadurch zu erlangen wäre.Nur muß jedes Geschnz immer die ihm zngchorendcn Muuitions-wagen behalten, welches besonders bei den Haubitzen wegen derungleichen Schwere der Grcnaden von Wichtigkeit ist.

Geschiehet der Aufmarsch blos, um Lager zu schlagen, wer-de» die Brigaden nach Beschaffenheit des Raumes neben oderhinter einander dergestalt aufgefahren: daß in die erste Linie dieGeschütze — die schwersten Kaliber auf den rechten Flügel — indie folgenden aber die Munitions- und andern Wagen kommen.Jede Linie ist so weit von der andern entfernt, als die Bespannungder Wagen erfordert; und die Wagen stehen mit ihren Achsen 2Schritt aus einander. Hinter den Kanonen und Haubitzen, die biermit der Deichsel vorwärts aufgefahren werden, weil man nicht ohneSchwierigkeit abmarschiren kann, wenn das Geschnz mit derMündung vorwärts stehet, und daher erst umlenken muß, stehenzunächst die zugehörigen Munitionswagcn in der zweiten unddritten Linie; dann folgen die übrigen Wagen mit den verschiede-nen Werkzeugen, die Jnfantericpatrvnen n. s. w. (Siehe Lager.)

Wäre auf dem Marsch ein Geschnz oder Wagen aus irgendeiner Ursache zurück geblieben, wird seine Stelle offen gelassen,damit er bei seiner Ankunft in dieselbe einrücken kann. NachErfordern der Umstände werden ihm Pferde entgegen geschickt,oder was etwa sonst nothig scvn konnte, seine Ankunft zu be-schleunigen. Sobald alles gehörig aufgefahren ist, melden diebei den, Geschüz stehenden Offiziere an den BrigadeKommanda»-ten; ob etwas schadhaft geworden, oder zerbrochen ist? um eSsogleich wieder herstellen, und das Geschüz in marschfertigenStand setzen zu lassen. Auf dieselbe Weise werden auch sowohldie übrigen Wagen, als das Geschirr und die Hufeise» der Pfer-de untersucht, und das Fehlende auf der Stelle ersezt.

Stehen die ArtillerieDivisionen mit in der Linie der Armee;fahren sie auch im Lager an den ihnen zugehdrenden Onen auf-Auf dem rechten Flügel des Geschützes komme» die Brück' ckwagonund die Wagen mit dem Schanzzeug w, :c. das zu AMe!MWSHöver GeschüjWKrterb. I.ZH. C