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1,1 (1804) A - E
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haben, als die gewöhnlichen Knrkassen, am vortheilhaftesteu da-zu. Man kann dieselbe Absicht jedoch auch blos durch Grenadenerreichen, in die bei dein Fullen einige Stücke hart gewordenergeschmelzter Zeug oder einige Vrandstopien gethau worden sind.

Dörfer bedürfen keiner so weitläuftigen Vorbereitung. Siesind entweder verschanzt oder nicht; im erster» Falle richtet mandas Geschüz blos gegen die Verschanz»»», um das feindlicheRückweiler zum Schweigen zu bringen, oder wenigstens von denangreifenden Truppen abzuziehen. Allenfalls kann man einDorf auch durch einige Grcnadcn leicht in Brand stecken; wärees jedoch blos ein avaneirter Posten, den man erobern mnsi, umsich einen Weg zum Feinde zu bahnen, darf es durchaus nichtangezündet werden; denn wahrend man dadurch den Feind vor-triebe, würde man zugleich den diesieitigen Truppen den Durch-gang versperren. Man wendet in diesem Falle lieber gar keineHaubitzen bei dem Angriff an, oder laßt sie blos gegen die feind-liche Besatzung mit Kartetschcn schicssen.

Einzelne Häuser, M'icrhofe, Sei ldffer n. d. gl. sind nie-mals mit Geschüz besezt; eine oder zwei Kanonen werden daherhinreichend sevn, die Besatzung zur Uebergabc zu nbthigen. Nochvortheilhafter zu diesem Endzweck ist eine Haubitze, mit der manbio auf ggo oder Schritt herangehet und einige Grenadendurch die Fenstern in das Gebäude zu bringen sucht, welches aufdiese Entfernung bei weitein nicht so schwierig ist, als es zu seynscheinet, wenn besonders die Haubitzen eine zweckmäßige Einrich-tung und die Grenaden nicht zu viel Spielraum haben. Hat derFeind das Dach des Hauses nicht abgeworfen und durch eineDecke von Erde oder Mist gegen das Anzünden gesichert; wirddies um so leichter zu treffen, und der Posten in demselben Maaßeum so weniger haltbar seyn.

Redutcn und andere geschlossene Schanzen werden entwedermit Truppen allein angegriffen, oder gewöhnlicher vorher einigeStunden lang mit Geschüz beschossen s zu welcher Absicht mansich jedoch blos der zwdlfpfündigen Kanonen und der Haubitzenbedient. Daß man sich mit leztern der Schanze nicht über lesetSchritt nähern dürfte, damit die Grenaden dariun liegen bleiben,ist schon vorher gesagt worden; noch besser und zweckmäßigeraber würde es seyn: wenigstens in diesem Falle schwächere Ladun-gen zu haben, als die gewöhnlichen Fcldladuugcn sind, um derWirkung der Grenaden in der Schanze oersichert zu seyn, weilbei den Hanbitzen durch eine größere Entfernung auch das Tref-fen der Schanze um so schwieriger wird. Kleine, zehen - biszwauzigpfündige Feldmörser, wie sie neuerlich von dem Gencr,v. Tempelboff bei der Preußischen Artillerie cingeführct wor-den sind, ließen sich hier ebenfalls auf eine sehr vortbcilhafteWeise anwenden, weil ihre Bomben bei schicklichem Erhvhungs-wiukcl da liegen bleiben, wo sie niederfallen. Die Haubizgrena-Hover GeschihWdrteri. l.TH, B