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Gemeinnützige Andeutungen im Gebiete der Gewerbthätigkeit und der Wissenschaften
Entstehung
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Feuer durch die Ausdehnung und Verdünstunz des Wassers, d. h. durch den Drangder Wärme zum Gleichgewicht, die große Kraft hervor, welche mächtige Maschine!'treibt und Dampfschiffe oder Wagen mit zuvor unbekannter Kraft und Schnelligkeitfortbewegt: und diese schnelle und mächtige Bewegung wird durch keine Anziehunghervorgebracht.

Um sich ins Gleichgewicht zu setzen, das heißt, sich überall gleichmäßig zu ver-breiten, strebt die Wärme beständig von da, wo deren mehr, nach dem Orte, wo derenweniger vorhanden ist, hinzuströmen. Der Drang der Warme zum Gleichgewichttreibt denn allgemein die dichtern Körper, als die Luft, von der wärmern Gegend nachder kältern hin, und die Körper hingegen, welche weniger dicht sind als die Lust, vonder kältern nach der wärmern Gegend hin. So wirkt denn dieser Drang, der alles be,«egt, an der Erde von oben nach unten für Körper, welche dichter sind als die Luft,und von unten nach oben für diescnigen Körper, welche weniger Dichtheit als die Lufthaben; so muß denn der Stein auf die Erde niederfallen und der Ballon hinaufsteigen.Der Unterschied der Wärme geht aber nicht blos von oben nach unten, er findet sichauch in der Richtung vom Aequator nach dem Pole; so muß denn die bewegliche Mag-netnadel diesem Dränge nachgeben und nach dem Pole hinzielen. So haben denn dieverschiedenen Richtungen der Körper nach unten, nach oben und nach dem Pole hin«ur eine und dieselbe Ursache, welche die Tendenz der Wärme zum Gleichgewicht ist.

Wenn es nicht der Drang der Wärme zum Gleichgewicht wäre, der das Fallender Körper, nach Verhältniß ihrer Dichtheit verursacht, durch welche andere Kraft dennsoll der Stein fallen? Doch gewiß nicht durch Anziehung der Erde, indem sie etwaStricke und Haken ausstreckt, um den Stein zu sich zu reißen! Das kann die Erdenicht; und mit einer geistigen Anziehung, mit einem Gedanken kann sie es noch vielweniger. Man darf es denn nicht unwahrscheinlich finden, daß der kalte, in das wär-mere Medium der Luft aufgehobene und das Gleichgewicht störende Stein durch denunendlichen Drang zum Gleichgewicht nach der kältern Erde zurückgedrängt wirdund fallen muß, wenn er auch nicht angezogen wird- Durch denselben Drang zumGleichgewicht muß der mehr Wärme als unsere Luft enthaltende Ballon hinaufsteigenwenn er auch nicht durch eine Attraktion der höhern Lustregionen hinaufgezogen wird.Wollte man solche Attraktion der obern Lust unwahrscheinlich und lächerlich finden,so denke man einmal zurück, ob denn eine Anziehung nach unten weniger unwahr-scheinlich und lächerlich ist. Man mag sogar eine Anziehung von oben als unmöglichund unnütz erkennen, weil der Ballon ohnehin durch seine geringere Dichtheit, als dieLust, aufsteigen muß; aber eben so ist auch die Anziehung von unten unmöglich undunnütz, weil der Stein auch ohnehin durch seine größere Dichtheit, als die Tust, fallen muß.Die beiden Bewegungen, das Aufsteigen des Ballons und das Fallen des Steins habeneine und dieselbe Ursache und sind sich so ähnlich, daß man frei wählen und eben so gutdem aufsteigenden Ballon eine Attraktion nach oben geben und sie dem Stein nach unten«sagen kann, als man jetzt für das Fallen des Steins ein- Anziehung der Erde erdichtetund nicht daran denkt, dem Ballon eine Anziehung des Aethers nach oben zu geben.Man wird wohl nicht einwenden wollen, daß die Anziehungskraft unten in der Materiebesteht; denn die Erwiederung würd- sein, daß sie oben im leeren Raum besteht, und alsBeweis, wie sehr der leere Raum anzieht, würde man zeigen, wie rasch sich Alles hin-einstürzt und wie der Ballon so heftig hinaufsteigt. Man wird denn wohl zugebenmüssen, daß die beiden gleichen Wirkungen gleiche Ursache haben. Ist nun die eine diesererdachten Attraktionen ungereimt, unnütz und unmöglich, so muß die andere nothwendigauch ungereimt, unnütz und unmöglich sein.

Die Idee einer geistigen Anziehung der Materie als bewegende Kraft der ganzenNatur stammt aus ciner Zeit her, wo die großen Fortschritte der neuern Zeit >u> Ge-