V o r w o r L.
er Verfasser dieser Blätter übergibt hiermit seinen Freunden und Be-kannten an vielen Orten, wo er nnr in der einen oder der andern Be-ziehung thatig gewesen ist, die verschiedenen Gegenstände seines Wir-kens; und der öffentlichen Prüfung und Behcrzignng diese Erörterungentheils noch weniger bekannter, theils ein allgemeines Interesse darbieten-der Gegenstände der Wissenschaften und des Gewcrbslcißes. Gemäß derRichtung und dem Geiste unserer Zeit, wo durch die Ausdehnung derGeschäfte und der Studien das Nützliche nicht das Schöne verdrängtund das Schöne nicht das Nützliche ausschließt, mußte auch beim Ver-fasser die Neigung zu den Wissenschaften dem Betrieb nützlicher Ge-schäfte Raum geben: und daher beziehen diese Andeutungen sich zugleichauf zeitgemäße Einrichtungen, welche die Fortschritte der Wissenschaftenfür Handel und Gewerbe zur Reife gebracht haben, und auf diejenigenFragen der höhern Wissenschaften, deren Lösung nach der bisherigenLehre sich durch die Fortschritte der Physik als unzulänglich oder irrigerwiesen hat. — Als Begründer der Gesellschaft zur Beleuchtung derStädte und Unternehmung anderer öffentlicher Anlagen, hatte der Ver-fasser Gelegenheit die Schwierigkeiten kennen zu lernen, womit Unter-nehmungen, welche vereinigte Kräfte erfordern, in einem zerstückeltenLande zu kämpfen haben: und diese führten ihn zu der Forschung derUrsachen und der Abhülfe des Uebels, wovon in der ersten Abtheilunggehandelt wird.
Die zweite Abtheilung enthält das Resultat vieljährigcr Forschungnach Wahrheit in der Naturwisscnschaft, dieser Grundlage alles wahrenmenschlichen Wissens. Durch fleißiges Studium und Prüfung der be-rühmten Werke über die Anordnung des Wcltgebäudcs, welche durchmathematische Beweise und Berechnungen nicht jedem Leser zugänglichsind, bezweckte der Verfasser anfangs bloß die Wirklichkeit der von allengebildeten Menschen angestaunten Entdeckungen der Naturgesetze immermehr zu bestätigen und allgemeiner darzuthun; aber anstatt durch diePrüfung mehr und mehr von der Aechtheit der bestehenden Systeme über-zeugt zu werden, häuften die Zweifel sich an und es ergab sich, daßLehrsätze, wie der des Laufs der Weltkörper in ewig gleichen Bahnen,die auf mathematische Gewißheit gestützt zu sein schienen, dennoch un-