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Gemeinnützige Andeutungen im Gebiete der Gewerbthätigkeit und der Wissenschaften
Entstehung
Seite
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nungen und bilden Gruppen, welche im Verhältnisse der Entfernung von der Sonne zuneh-men und sich zusammenziehe, bis sie endlich einen Ring schließen. Diese Gruppen holen sicheinandcr cin und vereinigen sich, um mehr als einen Ring um eine gemeinschaftliche Massezubilden, bis die Körper endlich durch die große Entfernung von der Sonne sich an ein-ander anlegen, nachdem sie sich Jahrtausende um einander bewegt haben als Planeten,Trabanten, Kometen und Doppelsternc. Von Merkur bis zum Staube der Fixsterneest sich Alles ähnlich, und diese Sterne,, welche man für unbeweglich angesehen hat,behalten Millionen Jahre ihre Bewegungen der Umläufe, der Umdrehungen und derTrabanten, welche ihnen die Gestalt vorschreibt, die sie beim Austritt aus der Sonneerhielten, wohin ihre Materie in einzelnen Atomen wieder zurückkehren muß.

Die allmählige Auflösung der Himmelskörper kann aus der Ursache, daß wir sienicht sehen, keinem Zweifel unterworfen werden. Wenn wir irgend einen Stillstand,wie z- B. in der Härte des Steins oder an den Fixsternen, zu erkennen glauben, soliegt dies bloß in der, nach Maßstab des kurzen Daseyns des Menschengeschlechts, end-losen Ewigkeit, welche solche Veränderungen erfordern. Wenn alle Veränderungen,die wir wahrnehmen nichts als ein beständiges Entstehen und Untergehen sind, somüssen wir vom Bekannten auf das Unbekannte schließen, daß die ganze Natur sich ii»ewigen Kreise bewegt. Es ist auch nicht möglich das es anders sey, weil sonst alles,was wir sehen selbst nicht verhandelt wäre: es muß den nothwendiger Weise selbst diehärteste Materie sich endlich wieder auflösen, und die verdüntestc sich wieder verhärten.Wir könne» manche Erscheinung in der Natur bloß durch Vernunftschlüsse wahrneh-men, wie wir z. B. die Conception oder das Wachsen der Pflanzen nicht bezweifeln,obschon unsere Sinne sie nicht wahrnehmen. Alles, sagt Herder, was erscheint mußauch verschwinden, jedes Gewächs der Zeit trägt auch zugleich den Keim der Verwesungui sich, der da macht, daß es in seiner Erscheinung nicht ewig daure. Was zusam-mengesetzt ist, wird aufgelöst, denn eben diese Ausammensetzung und Auflösung heißtWeltordnung und ist das immer wirkende beben des Welgeistes.

Die Planeten bewegen sich bekanntlich langsamer in ihrer Bahn, jemehr sie vonder Sonne entfernt find. Die Bewegung eines jeden Planeten wird denn immer lang-samer, je nachdem er sich mehr und mehr von der Sonne entfernt; eige Bewegung aber,die beständig abnimmt, hört endlich auf, eine Bewegung zu sein, und der Weltkörperohne Bewegung ist dann ein Fixstern. Die Bewegung des Uranus ist schon so wenigsichtbar, daß die Alten ihn wahrscheinlich zu den Fixsternen gerechnet haben —Verglei-chen wir die schnelle Abweichung von der Sonne mit dem Liegen der Weltkörper alsFixsterne, wo erst ihre Auflösung beginnt, so sehen wir, ebenso wie beim Menschen,einen Augenblick Bewegung und Leben, und Ewigkeiten, um ihren Staub wieder zuzerstreuen.

XXI. Bon der Schwerkraft.

Wenn alle Bewegungen und Erscheinungen der Natur sich auf die Urkraft desDranges der Wärme zum Gleichgewicht (wie Seite ZZ erwähnt worden) zurückfuhrenlassen, so ist besonders die Schwerkraft eine Wirkung dieses mächtigen Dranges, diesereinzig wirkenden Kraft die in der Natur vorhanden oder möglich ist. Eine von diesemDränge verschiedene, der Materie inwohnende Anziehungskrast, wie solche gegenwärtigals Ursache der Bewegungen gelehrt wird, ist demnach als solche unnöthig und, wiewir hier beweisen wollen, in der Natur unmöglich. Wenn eine flüssige Materie dort-hin fließt, wo sie in geringerer Dichtheit oder gar nicht vorhanden ist, so nennen wirdiese Bewegung oder diesen Druck, wenn die Bewegung aufgehalten wird, die Tendenz,das Streben nach Gleichgewicht. Das Wasser im Dazxipskessel gibt dem Dränge derWarme nach, nimmt sie in sich auf und dehnt sich gewaltsam aus. So bringt das