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Gemeinnützige Andeutungen im Gebiete der Gewerbthätigkeit und der Wissenschaften
Entstehung
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Abrede gestellt; und so geschieht eS denn auch, daß neue Kometen gewöhnlich erst danngesehen werden, wenn sie durch einen erforderlichen Abstand von der Sonne bei Nachtüber den Horizont bleiben. Vielleicht machen nur sehr große Korper hierin eine Aus-nahme, wiez B, die von Aristoteles und Dio erwähnten Kometen, aus deren Spal-tung in kleinere Körper sich entnehmen laßt, daß ihre Masse die gewöhnliche Größeder Weltkörper überstieg. Daß ein Weltkörper in der Nahe der Sonne unsichtbar seynmüsse, geht besonders aus dem Umstand hervor, daß man bei einer Sonnensinsternißeinen Kometen in der Nahe der Sonne sah, den man sonst gar nicht vermuthet hatte.

In frühern Zeiten waren schon Hevel und Kircher der Meinung, daß die Kome-ten aus der Ausdünstung der Sonne entständen, weil die siedende Materie des feurigenSonnenmeers ohne Dunst nicht seyn könnte, und die Sonnenflecken so groß sind, daß sieden ganzen Umfang unserer Erde übersteigen. Weigel (in seinem Himmelsspiezel) hältdie Kometen für von der Sonne ausgebrochene Erphalationen oder zusammengefahreneHimmelswolken. Nothnagel widerspricht die Entziehung der Kometen ausderSonne,aber aus dem Grunde, daß sie schon in einer Nacht vollständig erscheinen. — Run istdies aber eben wie die Kometen erscheinen müssen, wenn sie ganz einsachderplötzlichaus-geworfene und zu Kernen gebildeten Stoff der Sonnenflecken sind. Man will bei demErscheinen einige? Kometen einen Schwefelgeruch, wie der den warme Quellen ver-breiten, bemerkt haben. Dies ließe sich wohl leicht aus der Entstehung der Kometenaus der Sonne erklären, in dem die Gluth eines neuen Körpers in größerm Maß-stabs die nämliche Wirkung wie die innere Gluth unserer Erde hervorbringen muß.

Aus der bloße Anschauung unseres Erdballs haben Descartes und Büffsnden Schluß gezogen, daß die Erde glühend und flüssig gewesen ist, und aus der Sonnemuß entstanden seyn. Hatte man im Geiste dieser und so vieler andern Muthmaßun-gen über den Ursprung der Weltkörper alle frühere Beobachtungen mit einander ver-glichen, so würde man zu der vollständigen Ueberzeugung gelangt sein, daß die Schöpf-ung nicht beendigt ist, und im beständigen Aufblühen und Hinwelken, welches durchdie ganze Natur statt hat, auch neue Weltkörper entstehen, während andere von der Sonneabweichen und vergehen. Vielleicht geben die Flecken, die man gegenwärtig an derSonne beobachtet und deren Massen entweder von der Mackt des Feuermeers aufgelöst oder,wenn sie sich zu einem festen Kern bilden, ausgeworfen werden, wieder neue Kometenund da man dann gewarnt sein wird, so kann man sich überzeugen, ob jetzt Kometenaus der Ferne zu der Sonne heranrücken, oder ob sie plötzlich entstanden sein werden-

Wenn das Entstehen neuer Planeten noch nicht beobachtet worden ist, so ist auchein Zeitraum von Zocic» Jahren seit der wahrscheinlichen Entstehung Merkurs, den dieältesten Astronomen nicht gekannt haben, vielleicht kein hinlänglicher Awischenraum woneue Planeten entstehen sollen! Ein Astronom in Wien will jedoch einen neuen Pla-neten beobachtet haben, der wie oben erwähnt, auf einen geringen Abstand von derSonne in ao Tagen seinen Umlauf vollendet.

Die entstehenden W-ltkörper, in der Nähe der Sonne glühend und weich, werdenvon dem Centrum des Feuers abgedrängt, je nachdem sie erkalten und verhärten, wiedie Erde zeigt, daß ihre Felsen einst weich gewesen sind, weil sie versteinerte Thiereund Pflanzen verschließen, die sie nur im weichen Zustande aufnehmen konnten. —Zuerst bedecken die beiden Pole sich auf ewig mit Eis, die in der Sonne enthalteneinnere Wärme dünstet allmihlig aus, die Strahlen der entfernten Sonne verlierendie Kraft, den Weltkörper zu befruchten, ein ewiger Winter vernichtet Pflanzen undThiere, und der Planet erstarrt endlich zu einer leblosen Masse.

Die Himmelskörper bieten in dem unendlichen Raume dieselbe Einförmigkeit dar, wiedas Wachsthum, die Reise, der Saamen und die Fortpflanzung dcr Thiere und Pflanzen.Nahe bei der Sonne sehen wiruur einzelne Planeten, sie vereinigen sich auf gewisse Entser-