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Gemeinnützige Andeutungen im Gebiete der Gewerbthätigkeit und der Wissenschaften
Entstehung
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des Himmels aus. Wenn ein Komet, der so groß war, daß DiodoruSihn den Riva,des Monds nannte, unerwartet aus den Strahlen der Sonne hervorkam, so läßt sichnicht denken, daß ein so großer allen Menschen auffallender Körper, der jedenfalls auchaus fernen Regionen viel Licht reflectiren mußte, ungesehen zu der Sonne hingekom-men sei. — Was aber noch mehr die Entstehung dieses Körpers wahrscheinlich machtund auf einen »och weichen Zustand seiner Masse schließen läßt, ist daß er sich nachdem er einigeTage gesehen worden war, in zwei Körper trennte, die sich nach verschiedenen Richtungenvon einander entfernten. Vergebens hatSeneca diese Erscheinung bezweifeln wollen,denn im Jahr 12 v. Chr. wurde ebenfalls wie Dio Ui>. LA. berichtet ein solches Er-eignis beobachtet. Ein Komet nämlich der in Rom gesehen wurde und viele Tagehindurch über die Stadt gestanden hatte, ging in mehrere Stücke auseinander. Als imJahr ibliZ anfangs November zwei Kometen, die zuvor nicht gesehen worden waren,auf einmal in der Nähe der Sonne entdeckt wurden und beide von einem Punkte desHimmels ausgingen, war Kepler der Meinung, daß diese Kometen eben neuentstanden seyen, und von einem Körper den sie bildeten, sich in zwei getheilt hätten.Auf die Einwendung, die darals so wie heute gemacht wurde, daß diese Kometen wohlnicht neu seyn würden, sondern ihr Lauf zur der Sonne hin vielleicht übersehen werde»wäre, erwiderte Kepler, diese Kometen hätten sich bei ihrem ersten Erscheinen ganz nahebei der Sonne befunden, und seyen in keiner andern Gegend des Himmels gesehenworden, ovschon Beobachtungen in allen Ländern gemacht worden waren, und beson-ders die Seefahrer des indischen Oceans fleißig acht gegeben hatten. Auf eine Aeu-ßerung Seneca's ob man je so etwas gesehen datte, wie die Spaltung eines Welt-körpers? erwiderte Kepler: --hier gleich ein Beispiel solcher Trennung: di« Sonncn-flecken sehen wir bald in einer einzigen Maße, bald in mehrere getheilt."

Sonderbar ist es daß man eine Autorität wie Kepler, dessen Scharsblick in derHypothese der Attraktion so wichtig ist, hier, wo er die Natur auf der That ergriffenhat, nicht beachtet. So blind ist man in der Attraktionslchre daß Bianchi, indem erdie Flecken als den Stoff der Weltkörper erkennt, dies wieder bezweifelt, indem ersich fragt, woher denn diese Massen die starke Centrifugalkraft bekommen sollten, umdie ungeheure Anziehung der Sonne zu überwinden und sich von ihr entfernen zukönnen? und da hat er wirklich recht, das wäre bei solcher Anziehung rein unmöglich.Daraus folgt aber nichts anders, als daß es keine Anziehung giebt und daß eine gei-stige Anziehung der Materie unwahrscheinlich, absurd und unmöglich ist. Hier aberhaben wir ein lebendiges Beispiel von der Unwahrheit der Attraktion: wie könnenzwei Theile eines Himmelskörper sich von einander entfernen wenn sie sich mit unbe-schreiblicher Gewalt anziehen? Denn die Anziehung muß,im umgekehrten Verhältnißder Quadrate der Entfernung wirken, sie muß folglich in der Nähe wo solche zweiTheile eines Welt-Körpers sich befinden, so ungeheuer stark seyn, daß eine Tren-nung unmöglich ist, die Trennung aber geschieht dennoch: das ist ein Räthsel welchesdie übernatürliche Attraktionslehre nicht lösen wird. l

Man kann sich leicht erklären warum neue Weltkörper nicht als eben aus derSonne hervorgehend beobachtet werden. Neue Kometen sind Anfangs in den Strahlender Sonne verborgen, und da sie in solcher Nähe mit der Sonne untergehen, so sindsie in der Nacht, wo der Himmel gewöhnlich durchspäht wird, nicht zu sehen. So sxarauch ehmals die Beobachtung Merkurs, der jetzt acht Millionen Meilen von der Sonneentfernt ist, den alten Astronomen so schwierig, als dieser Planet aus die geringe Ent-fernung von 27,ami Meilen von der Sonne sich noch in deren Strahlen verlor. So wirdauch jetzt wie man vor einiger Zeit angezeigt bat, ein in Wien beobachteter und nurdrei Millionen Meilen von der Sonne entfernter neuer Planet, der in vierzig Tagenum die Sonne laufen soll, von andern Astronomen nicht gesehen und sein Dasei» in