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Gemeinnützige Andeutungen im Gebiete der Gewerbthätigkeit und der Wissenschaften
Entstehung
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Kraft die Planeten bewegt, müssen wir denn, insofern es uns gelingt die j Geheimnisseder Natur zu durchdringen, auch die Raturkrast erkennen, welche die Weltkörper her-vorbringt,' und so berühren wir die Frage, wie unsere Erde entstanden und einst en-digen wird, die erhabenste von allen welche die Naturforschung uns darbietet, und dieam meisten unsere Wißbegierde erweckt. Da es wahrscheinlich ist daß wir das unsnahe Liegende eher erkennen werden, als das, was wir nicht erreichen können, so müs-sen wir, statt im Weltraum mit Kräften wovon wir keine Ahnung haben, zu begin-nen, zuerst das Wirken der Natur in der Materie, die unter unsern Händen liegtnachspüren, und können uns dann vielleicht über unsere Erde erheben und auf die hiergesammelten Erfahrungen gestützt, die großen Bewegungen der Natur ergründen. DieVerbrennung der Gase, welche an der Oberfläche der Erde Statt hat, zeigt uns, daßdreierlei Stoffe oder Erscheinungen aus derselben' hervorgehen: Licht beim Blitze, Wär-mestoff beim Blitzstrahl, und zuweilen feste Materie, als Meteorsteine und andere metal-lische Massen unter mineralischen und thonartigen Gestalten, wie die unserer Erde sind.

So muß denn, immer vom Bekannten zum Unbekannten übergehend, auch beider Sonne, außer Licht und Wärme noch die dritte Erscheinung statt haben, nemlichdaß sich zuweilen Melall-und Erdartige Materien sammeln und zwar bei der unermeß-lichen Ausdehnung dieses brennende» Gasmecres in einem so viel größern Maßstabe,als auch diese Verbrennung, die eines Blitzes oder einer Meteorerscheinung an Um-fang übertrifft, so wie denn auch die an der Sonne sichtbar werdenden Flecken oderdunkeln Körper oft von der Größe mehrerer Planeten geschätzt werden. Wir erwähnenhier nur oberflächlich, daß diese Massen so bald sie sich zu festenKernen in der Sonnezusammenziehen, vermöge des Drangs der Wärme zum Gleichgewicht von der Sonneausgeworfen werden und als neue Weltkörper in den Raum treten Bianchi und an-dere Astronomen haben schon die Bemerkung gemacht, daß immer ganz neue Kometen«schienen seien, wenn Flecken an der Sonne sichtbar gewesen und plötzlich verschwundenwaren, und daraus geschlossen, daß die dunklen Massen, die sich in der Sonne bilden,der Stoff neuer Weltkörper sein müssen.

Die Beobachtungen auf welche sich diese Ansicht stutzt, stimmen in folgenden That-sachen überein.

1) So oft als Flecken an der Sonne sichtbar gewesen und plötzlich verschwundenwaren, hat man neue Kometen in der Nähe der Sonne entdeckt, welche zuvor inkeiner Gegend des Himmels gesehen worden waren.

2) Diese neuen Kometen haben Anfangs einen rothen glühenden und selbstleuch-tenden Körper, woraus sich auf ihren Urspung aus der Sonne schließen läßt, da siedurch nichts in der Atmosphäre solche Hitze erhalten könnten.

Z) Solche Körper hat man oft in zwei oder mehrere Theile auseinander gehensehen, was bei ältern Körpern am ganzen gestirnten Himmel nicht beobachtet wird.

Da die ältern Astronomen die Rückkehr der Kometen noch nicht beobachtet hattenund sie alle für zufällige Erscheinungen hielten, kamen sie auch nicht auf die Unter-suchung, ob ein plötzlich in der Nahe der Sonne erscheinender Komet wirklich ein neuentstandener oder ein aus. andern Regionen herbeigekommener Weltkörper sei. DieEntstehung sehr großer Kometen konnte jedoch durch deren plötzliches Erscheinen inder Nähe der Sonne den Beobachtungen der alten Physiker nicht entgehen. Das merk-würikigste Beispiel einer solchen Erscheinung ist der große Komet, welcher im JahreZ?2 oder Z?z vor unserer Zeitrechnung aus den Strahlen der Sonne hervor ging undvon Ephorus beschrieben wurde. Von diesem Kometen wurde, wieAristoteles I.t Meteor : cap. 7. berichtet, der Schweif einen Tag früher als der Kern selbst entdeckt,indem dieser in den Sonnenstrahlen verloren mit der Sonne unterging. Dann kam derKomet mehr und mehr zum Vorschein und dehnte seinen Schweif über einen dritten Theil