218 Dritter Abschnitt. Achtes Kapitel.
Dieser Werth von U L wird aber mit dem vorhergehenden(3*) identisch, sobald wir noch — 2Q 4 , also Q = — 4setzen und damit den Mondsknoten eine Geschwindigkeit= — 4 nw beilegen. Es ist diese Geschwindigkeit ihremabsoluten Werthe nach eben so gross als diejenige, welchewir anfänglich (§. 125.) für die Apsiden gefunden hatten.Die Umlaufszeil der Knoten beträgt hiernach 17,825 siderischeJahre (ebendaselbst), was von dem aus den Beobachtungensich ergebenden Umlaufe von 0793,3911 Tagen = 18,599siderischen Jahren nicht beträchtlich abweicht. Endlich istwegen des negativen Zeichens der Geschwindigkeit die Be-wegung der Knoten rückläufig, was ebenfalls mit der Naturübereinstimmt.
Was noch den Coefficienlen h i anlangt, so bleibt dieserbei der Vergleichung von (4*) mit (3*) unbestimmt. Auchhätten wir dieses schon voraussehen können, da das Gliedh ± LW sin A l seiner Natur nach für keine Störung zu achten ist.Wäre nämlich dasselbe allein vorhanden, also b==h i LW siny/,,so würde sich der Mond in einem grössten Kreise bewegen,welcher mit dem durch die Knoten gelegten Kreise, auf wel-chen seine Bewegung bezogen wird, einen Winkel •= 4 ,mmacht, so dass, weil i der Winkel der Sonnenbahn mit demletztem Kreise ist, nunmehr i — hiw den die Neigung zunennenden und schlechthin mit i zu bezeichnenden Winkelausdrücken würde. Wir können daher h L geradezu = 0setzen.
Zusatz. Die mit der Epoche anfangende Zeit t darfnach dem Vorigen nur so lauge wachsen, als die GrösseQnwt von einerlei Ordnung mit w bleibt, — also etwaeinen Monat laug. Denn, für t 1 Monat, ist nt oderder während t vom Monde durchlaufene mittlere schein-bare Weg = einem ganzen Kreise = 3,14, und daherQnwt = — | • 3, 14 . w = — 2, 36 . w. Diese kurze Dauervon t kann aber dem vorhin gemachten Schlüsse auf eineununterbrochen und gleichförmig dauernde Knotenbewegungkeinen Eintrag thun. Um nämlich den Lauf des Mondeslänger als einen Monat zu verfolgen, dürfen wir nur denAnfang des folgenden Monats zu einer neuen Epoche, den