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Die Elemente der Mechanik des Himmels : auf neuem Wege ohne Hülfe höherer Rechnungsarten dargestellt
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202 Dritter Abschnitt. Sechstes Kapitel.

kann eine so weit und wohl noch weiter fortgesetzte Rech-nung nicht abgewiesen werden, wenn das endliche Ziel der-selben, eine mit den Beobachtungen gleichen Schritt hal-tende Genauigkeit, erreicht werden soll.

Eine besondere Schwierigkeit erwächst diesen Rech-nungen noch durch den Umstand, dass zwar im Allgemeinender Coefficient eines Störungsgliedes desto kleiner ist, jehöher die Ordnung ist, zu welcher er seinem analytischenAusdrucke nach gehört, dass aber diese Regel nicht seltenAusnahmen erleidet, und man daher bei der Beurtheilungder wegen ihrer hohen Ordnung wegzulassenden Glieder mitgrösster Vorsicht zu Werke gehen muss.

Ein Beispiel von einer solchen Ausnahme giebt unsschon die im Vorigen entwickelte Eveclion. Denn der Coeffi-cient derselben, den wir = 1° 11' 17" fanden, gehört wegenseines Factors ew zur dritten Ordnung, ist aber nahe doppeltso gross als der in §. 106. erhaltene Coefficient der Varia-tion = 35' 12", obschon letzterer, weil er bloss w zum Fac-tor hat, von der zweiten Ordnung ist.

§. 130.

Die Evection, die grösste unter allen Störungsgleichungen,ist es nun auch, durch welche die Geschwindigkeit der Apsi-denbewegung so beträchtlich vermehrt wird. In der Thatsind die Coefficienten der Eveclion ihrem Zahlenwerthe nachnahe von derselben Ordnung wie e. Denn setzen wir dieseCoefficienten

f. 0 ew = Fe und g- a ew Ge, so werden

F = f s w = = 0,16248 = nächstens,

G = g s tD = + = + 0, 37806 = + ^ nächstens,

und hiernach etwa erst FF, GG und FG von gleicher Ord-nung mit e, -,V Es lässt sich daher erwarten, dass wiruns schon dadurch der wahren Mondsbewegung um ein Be-deutendes nähern und insbesondere die Apsidenbewegungum Vieles richtiger erhalten werden, wenn wir bei einerzweiten Näherungsrechnung, als wodurch die Glieder von