30 Erster Abschnitt. Zweites Kapitel.
(Fig. 13.), wie bei der wirklichen, einnimmt, von jedem der-selben aber zum nächstfolgenden sich geradlinig und gleich-förmig bewegt. Hiernach sind die Geschwindigkeiten von Awährend T () T L , 7) 7), ... — m . A n A 1 , m . A i A 2 , ... Manmache A () ß L = A L A .,, A l B 2 = A s A 3 , A 2 ß 3 = A z A 4 , etc.so ist (vor. §.) tn . A, B 1 die Geschwindigkeit, die dem Kör-per in A l , also zur Zeit 7j, durch einen Stoss ertheilt wer-den muss, damit sich seine vorhergehende Geschwindigkeitm. A U A 3 in die nachfolgende m.A l A 2 umwandelt. Ebenso muss der Körper in A 2 , A 31 ... Stösse erhalten, die ihmdie Geschwindigkeiten m.A 2 B 2 , m . A, B z , ... beibringen.
Nehmen wir nun zuförderst an, dass alle diese Ge-schwindigkeiten, und folglich auch die zu Anfang jedes dereinander gleichen Zeitelemente erfolgenden Stösse, einandergleich und gleichgerichtet sind. Man sagt alsdann, dass aufden Körper nach derselben Richtung eine constante be-schleunigende Kraft wirke. Der Körper wird dann,wenn er anfangs in Ruhe war, nach der Richtung der Kraftgeradlinig fortgehen, und seine Geschwindigkeit während deszweiten, dritten ... ?«ten Zeitelements wird = 2y, 3y, ...my sein, wenn y die Geschwindigkeit während des erstenElements oder diejenige bedeutet, welche ein einzelnerStoss ertheilt (§. 18.) Die Geschwindigkeit wird mithin derZeit proportional, in jeder Zeiteinheit um my, wachsen,und die Bewegung des Körpers wird eine gleichförmig be-schleunigte sein (§. 10.).
Zwei constante beschleunigende Kräfte haben wir einan-der gleich zu nennen, wenn jeder Stoss der einen jedemStösse der andern gleich ist. Der anfangs ruhende Körperwird hiernach unter dem Einflüsse der einen dieselbe gleich-förmig beschleunigte Bewegung, wie unter dem Einflüsse derandern, annehmen, d. h. seine Geschwindigkeit wird in jederZeiteinheit das einemal um eben so viel, als das anderemal,wachsen.
Eine constante beschleunigende Kraft P ist nach §. IG.das p fache einer andern Kraft Q derselben Art zu nennen,■wenn p der andern gleiche und nach einerlei Richtung wir-kende Kräfte dieselbe Bewegung, wie P allein, hervorbringen.