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Die Elemente der Mechanik des Himmels : auf neuem Wege ohne Hülfe höherer Rechnungsarten dargestellt
Entstehung
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Von den Wirkungen der Kräfte. 27

oder auch statt aller, die aus ihnen zusammengesetzte Kraftsubstituirt.

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Jede Kraft wirkt auf einen Körper längere oder kürzereZeit ununterbrochen fort. Zur Erleichterung der Unter-suchung wollen wir uns aber fürs Erste jede Kraft nuraugenblicklich oder stossweise wirkend denken. Ein vorherruhender Körper wird daher von dem Zeitpunkte an, inwelchem er einen solchen Stoss empfängt, nach der Rich-tung desselben mit einer von dessen Stärke abhängendenconstanten Geschwindigkeit forlgehen, und dieses so lange,bis ein anderer Stoss seine Bewegung ändert, oder ganzaufhebt.

Ob nun die einem Körper durch einen Stoss ertheilteGeschwindigkeit dem Stosse geradezu proportional ist, sodass z. B. ein Stoss, doppelt so gross als ein anderer, oderzwei dem andern gleiche und nach einerlei Richtung erfol-gende Stösse, eine doppelt so grosse Geschwindigkeit alsder andere hervorbringen, oder ob die Geschwindigkeit nachirgend einem andern weniger einfachen Gesetze von derStärke des Stosses abhängt, darüber können wir nicht apriori, sondern erst durch Erfahrung entscheiden. Dieseaber stimmt in der That mit allen Resultaten überein, welchesich theoretisch unter Annahme jenes einfachsten Verhält-nisses zwischen Stoss und Geschwindigkeit ergeben. Wirstellen daher, als wahres Naturgesetz, und zugleich als dasnach §. 15. noch nöthige Axiom, den Salz auf:

Die von verschiedenen Kräften einem Körperertheilten Geschwindigkeiten sind den Kräftenselbst proportional.

§ 18.

Folgerungen, a. Empfängt ein ruhender Körpergleichzeitig mehrere Stösse a , b, c, ..., sei es nach einer-lei oder verschiedenen Richtungen, so ist die Geschwindig-keit, mit welcher er sich zu bewegen anfängt, aus den Ge-schwindigkeiten, welche ihm die Stösse einzeln ertheilen,