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Von der Neigung abhängige Störungen.
deshalb die für b angenommene Form erleiden muss, bleibtfür das folgende Kapitel aufgesparl.
§. 1G3.
Wir haben in dem Vorhergehenden die Störungen zuberechnen gelernt, welche ein einzelner Planet im Laufeeines andern hervorbringt, während doch in der Natur jederPlanet von jedem der übrigen zugleich gestört wird. In-dessen haben wir deshalb keine neuen Formeln zu ent-wickeln nöthig, so lange wir uns, wie im Bisherigen, nurauf die erste Potenz der störenden Massen beschränken.Denn so wie man, um den durch m gestörten Lauf von inzu berechnen, die elliptische Bewegung von in zu Grundelegt und die mit in multiplicirten Glieder zu bestimmensucht, die wegen der Störung durch m' zu den elliptischenCoordinaten von in hinzuzufügen sind, so wird man, um diedurch in und in gleichzeitig gestörte Bewegung von in zufinden, statt der elliptischen, die durch m' gestörte Be-wegung von in als Basis nehmen und die wegen der Störungdurch in” hinzuzufügenden und daher mit in” multiplicirtenGlieder zu berechnen suchen. Vernachlässigt man nun dabeidie höheren Potenzen von nt und ui', und damit auch dasProduct in'in", so könnnen diese letztem Glieder keine an-dern sein, als welche sich aus der Störung der elliptischenBewegung von in durch in" allein ergeben. Dasselbe giltauch bei jeder grösseren Anzahl störender Massen.
Ueberhaupt also wird man, um den gestörten Lauf einesPlaneten zu berechnen, die Störungen, welche jeder derübrigen Planeten für sich hervorbringt, nach den vorhin ent-wickelten Formeln zu bestimmen und die Summe aller dieserStörungen zu dem elliptischen Orte des erstem hinzu-zufügen haben.