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Die Elemente der Mechanik des Himmels : auf neuem Wege ohne Hülfe höherer Rechnungsarten dargestellt
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Von der V ariation.

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Gleichung des scheinbaren Halbmessers und der Horizontal-parallaxe zur Folge haben. In der That sei;; die Aequatorial-horizontalparallaxe oder der Winkel, unter welchem der Halb-messer des Erdäquators vom Mittelpunkte des Mondes ausbei einer Entfernung des Mondes von der Erde r er-scheint. Der mittlere Werth dieses Winkels oder derjenige,welcher für r = a t statt hat, beträgt 57' 1". Mithin ist

p = . 57 1 .

r r

Substituirt man hierin für r seinen in §. 10G. gefundenenWerth, so wird

p = (1 + 0, 007204 cos 2 (l X )). 57' 1"

= 57' 1" + 24", G cos 2(1 A'),und man hat somit das Glied 24", G cos 2 (4 A'), als Glei-chung der Horizontalparallaxe, erhallen.

Eben so findet sich der scheinbare Halbmesser desMondes

= (1 + 0, 007204 cos 2 (A A')) . 15' 33", 5

= 15' 33", 5 + 6", 7 cos 2(1 A');denn 15' 33", 5 ist der scheinbare Halbmesser des Mondesin seiner mittleren Entfernung von der Erde.

Weil bei astronomischen Rechnungen die Horizontal-parallaxe des Mondes häufiger, als sein Radius Yector, ge-braucht wird, so geben die Tafeln, die man zur Berechnungdes Mondlaufs construirt hat, unmittelbar die Horizontal-parallaxe p, aus der man, wenn es nöthig ist, den Radius

nach der Formel r a . herleiten kann.

' P

§. 111 .

Bei der Vernachlässigung der höheren Potenzen von

und w, die wir uns hier gestatten (§§. 99. und 100.), kön-nen wir nicht erwarten, dass die Coefficienten der erhal-tenen Gleichungen und derer, welche wir noch entwickelnwerden, mit den Coefficienten, welche bei Berücksichtigungjener Potenzen sich finden, ganz übereinstimmen werden, sowie aus demselben Grunde bei einer schärfer geführten