Folgen aus dein Gesetze der Anziehung. 103§■ 07.
Ein Körper heisst gleichförmig dicht, wenn, je zweiihrem räumlichen Inhalte nach gleiche Theile desselben auchgleiche Masse haben. Von zwei Körpern A und ß, derenjeder gleichförmig dicht ist, nennt man die Dichtigkeit desA das m fache der Dichtigkeit von ß, wenn von zwei ihremInhalte nach gleichen Theilen von A und ß die Masse desTheils von A dem m fachen der Masse des Theils von ßgleich ist. Setzt man daher von einem Körper, bei welchemjeder Theil, dessen Inhalt. — 1, eine Masse = 1 hat, auchdie Dichtigkeit — 1, so ist von einem gleichförmig dichtenKörper, wenn seine Masse m und sein Inhalt 1 ist,seine Dichtigkeit — »j; ist aber der Inhalt — », so ist dieDichtigkeit — der Masse eines Theils des Körpers, dessenInhalt — 1 ist, also -== m : v ; d. h. die Dichtigkeit wirdgefunden, wenn man die Blasse durch den Inhalt dicidirt;und umgekehrt ist die Blasse dem Product aus der Dich-tigkeit in den Inhalt gleich.
Ist ein Körper nicht gleichförmig dicht, so nennt manden Quotienten, welcher durch Division der Masse des Kör-pers mit seinem Inhalte gefunden wird, seine mittlereDichtigkeit, die daher auch einerlei ist mit der Dichtig-keit eines gleichförmig dichten Körpers, welcher, der Masseund dem Inhalte nach, dem erstem Körper gleich ist.
§. 08 .
Kugeln verhallen sich ihrem Inhalte nach wie die Wür-fel ihrer Halbmesser. Die mittleren Dichtigkeiten der Him-melskörper verhalten sich daher wie die Massen dividirtdurch die Würfel der Halbmesser dieser Körper. So ver-hält sich z. 13. die Dichtigkeit der Sonne zur Dichtigkeit derErde wie
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(sin l(j'l") 3 ‘ (sin 8", 5682j 3 '
Denn der scheinbare Halbmesser der Sonne in der min-iem Entfernung derselben von der Erde ist 16' 1", und vonder Sonne aus erscheint in der nämlichen Entfernung derHalbmesser einer Kugel, welche mit der in dem Verhältnisse