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Zweiter Abschnitt. Viertes Kapitel.
der Bewegung des Mondes um die Erde hervorbringt, undwodurch die gegenseitige Anziehung von Erde und Monddurchschnittlich in dem Verhältnisse 358,45 : 357,45 verringertwird. Die aus dieser Bewegung geschlossene der gegen-seitigen Anziehung proportionale Blassensumme T + L istfolglich in demselben Verhältnisse zu klein und muss daherim umgekehrten Verhältnisse vergrösserl werden. Diesgiebt:T J- L 1
Ä ■*- T 353922 ‘
Nun ist L oder die Masse des Mondes, wie sie derFreiherr vonLindenau aus dem yon ihr erzeugten Schwan-ken der Erdaxe bestimmt hat, der 88,448ste Theil der Erd-masse T. Hiermit wird letztere
T 1 83.448 1
S ~ 353921 ' 89,448 — 357922’
Was die Masse Jupiters, =I:S, anlangt, so ist wegender Kleinheit von T gegen S, so wie auch von i gegen 1,— man hat i = ttwwws I aus den gegenseitigen Störungender Trabanten gefunden — auch bringt die Sonne keinemerkbaren Störungen in diesem System hervor — so istI: S von I + i: S + T, = Tn '-ä, nicht merkbar verschieden.
Zusatz. Eben so, wie die Massen der Erde und desJupiter, lassen sich auch die des Saturn und des Uranusaus den Bewegungen ihrer Trabanten ermitteln. Man hatauf diese Weise die Masse
des Saturn = des Uranus =-= -ppj-rg-
erhalten. Die Massen der übrigen Planeten, welche von kei-nen Trabanten begleitet werden, hat man aus den kleinenStörungen, welche ihre anziehende Kraft in der Bewegungder ihnen am nächsten kommenden Planeten erzeugt, zu be-stimmen gesucht. So haben sich aus den Störungen derErde durch Venus und Mars die Massen
der Venus tötVvtj des Mars = virswTrrergeben. Dagegen ist die in dem Verzeichnisse der Plane-tenmassen bisher vorkommende Merkursmasse = süiIstönur eine hypothetische, und nicht wie die übrigen aus Be-obachtungen hergeleitet.