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Die Elemente der Mechanik des Himmels : auf neuem Wege ohne Hülfe höherer Rechnungsarten dargestellt
Entstehung
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Von den Wirkungen der Kräfte. 23

mich welcher Richtung und mit welcher Geschwindigkeitwird er sich bewegen, wenn die Ursache, welche jene Aen-derung hervorbrachte, auf denselben in Ruhe sich befinden-den, oder sich irgendwie anders bewegenden, Körper wirkt?

Es leuchtet ein, dass die Lösung dieser und ähnliche^Aufgaben olme die Zuhiilfenahme eines neuen Grundsatzesnicht möglich ist, eines Grundsatzes, der aus der Erfahrunggeschöpft ist und die Lösung der einfachsten unter diesenAufgaben in sich scbliesst. Die Entwickelung dieses Grund-satzes und seiner unmittelbaren Folgen wird der Gegenstandder nächsten §§. sein.

§. 10 .

Die Ursache, welche einen ruhenden Körper in Re-wegung setzt und die Richtung und Geschwindigkeit einessich bewegenden zu ändern vermag, nennt man Kraft. DieRichtung, nacli welcher ein vorher ruhender Körper, durcheine Kraft getrieben, sich zu bewegen anfängt, heisst dieRichtung der Kraft.

Zwei Kräfte heissen einander gleich, wenn sie, nachentgegengesetzten Richtungen auf einen Körper wirkend, miteinander im Gleichgewichte sind. Von zwei Kräften nenntman die eine das «fache der andern, wenn « der anderngleiche und nach einerlei Richtung auf einen Körper wirkendeKräfte der erstem Kraft, wenn diese nach entgegengesetzterRichtung am Körper angebracht wird, das Gleichgewichthalten.

Hiernach kann man das Yerhällniss zwischen Kräftenimmer durch Zahlen, so nahe als man will, ausdrücken;denn man wird von zwei Kräften sagen, dass sie sich wiedie Zahlen in und « verhalten, wenn es eine dritte Kraftgiebt, von welcher die eine jener beiden das »«fache, dieandere das «fache ist. Kräfte können daher sehr passendauch durch gerade Linien ausgedrückt werden, welche dieRichtungen der Kräfte haben, und deren Längen den Zahlen-werthen der Kräfte proportional sind. Eine Kraft wird manhiernach aus zwei oder mehrern andern Kräften zusammen-gesetzt nennen, wenn die Linie, welche die erstere aus-