Vorrede.
VII
baut nicht bloss von seinem Hauptplanelen, sondern zugleichvon allen übrigen Körpern des Systems angezogen wird. Ichhabe diese Theorie im dritten Abschnitte mit den Störungendes Mondes durch die Sonne eingeleitet, theils deshalb, weilhier, so lange man bei einer ersten Näherung stellen bleibt,fast gar keine Reihenentwickelung erfordert wird, und da-mit die ganze Rechnung sehr einfach ausfälll; theils, weildie wenigen Hauplstörungen des Mondes, sowohl die vondem jedesmaligen Stande desselben abhängigen (Variation,jährliche Gleichung und Evection), als die davon unab-hängigen (die vorwärtsgehende Rewegung der Apsiden unddie rückgängige der Knoten), als treue Vorbilder von ebenso viel verschiedenen Arten von Störungen der Planeten an-gesehen werden können. Des Mittels, dessen ich mich zurEntwickelung der Störungen bedient habe, ist bereits Er-wähnung geschehen. — Der Umstand, dass bei einem erstenVersuche die Rewegung der Mondsapsiden zu bestimmen, diesesich nur halb so gross als in der Wirklichkeit findet, wirdVeranlassung, etwas Näheres über die Schärfung der Re-sultate durch Rerücksichtigung der anfangs vernachlässigtenhöheren Potenzen der störenden Masse hinzuzufügen. DieAnwendung hiervon auf den vorliegenden Fall giebt mirdie Apsidenbewegung bis auf den 13ten Theil der wahrenrichtig.
Im vierten Abschnitte werden die von den ersten Po-tenzen der störenden Masse, der Excentricilälen und derNeigung abhängigen Störungen, welche die Planeten aufeinander ausüben, ganz auf dieselbe Art, wie die Störungendes Mondes durch die Sonne, entwickelt, nur dass ich hiernicht länger Anstand genommen habe, von der Differential-rechnung in ihrer gewöhnlichen Form Gebrauch zu machen.Die etwas grössere Mühe, die vielleicht deshalb und wegen