VIII
Vorrede.
der nülhigen Keihenenlwiekelungen das Sludium dieses Ab-solinills dein weniger geiiblen Leser verursachen mag, wirdin den Aufschlüssen, welche diese Beclmungen über dieStabilität unsers Planetensystems und seine pendelartigenSchwingungen im Laufe der Jahrhunderte geben, hinreichendeEntschädigung finden. — Dass die Endresultate, sowohl hin-sichtlich der periodischen als der seculareu Störungen, mitden bekannten Formeln im zweiten Buche der Mecaniquecelesle übereinslimmen, braucht nicht besonders bemerktzu werden.
In einem Anhänge sind zwei Aufsätze hinzugefügt wor-den, welche insofern mit einander in Verbindung stehen, alsin ihnen die gestörte Bewegung eines Planeten, als einevollkommen elliptische mit sich stetig ändernden Elementen,betrachtet wird. Mit Hülfe dieser Betrachtungsweise, derensich, wie bekannt, zuerst Euler bedient hat, und mit An-wendung des von Lagrange erfundenen unter dem Namender störenden Function bekannten Kunstgriffes wird im erstenAufsatze das schöne Theorem Lag ran ge’s von der Un-veränderlichkeil der grossen Axen bewiesen.
Der zweite Aufsatz sucht von der Berechnung der so-genannten speciellen Störungen, als wovon hauptsächlich beiden sehr excentrischen und unter allen Winkeln gegen dieEkliptik geneigten Kometenbahnen Gebrauch gemacht wird,
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einen allgemeinen Begriff zu geben.
Den damit zusammenhängenden am Schlüsse Eingestell-ten Satz, welcher die Verrückung des Mittelpunkts der Bahnund damit die Aenderung ihrer Elemente erkennen lässt,wenn der Planet einen fremdartigen kleinen Sloss er-hält, diesen Salz fand ich, als ich bei Lesung der klei-nen, aber inhaltsreichen und geistvollen Schrift Airy’s: