IV
Vorrede.
Der erste enthält die zum Verständnisse des Folgendenerforderlichen Lehren der Dynamik, und dürfte sich von denbisherigen Darstellungsweisen dieser Wissenschaft besondersdadurch unterscheiden, dass ich mehr als gewöhnlich nachVeranschaulichung der Begriffe und Salze mit Hülfe einfachergeometrischer Betrachtungen gestrebt habe; und nächstdcindadurch, dass ich die in der Dynamik unentbehrlichen Ele-mente der Differentialrechnung so weil, als es für den nächstenBedarf nöthig war, aus dem Begriffe der Bewegung selbsterst entwickelt und sie demgemäss als eine Rechnung mitden Geschwindigkeiten hingestellt habe, mit denen sich vonder Zeit abhängige Grössen ändern.
Bei dieser Darstellung der Dynamik spielt besonders diegleich zu Anfänge behandelte Lehre von der Zusammensetzunggerader Linien eine wichtige Rolle. Weil Geschwindigkeitenund Kräfte ihrer Richtung und Grösse nach als gerade Liniensich darstellcn lassen, so ist mit der Zusammensetzung ge-rader Linien zugleich die von Geschwindigkeiten upd Kräften
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erklärt; auch die Zusammensetzung irgend welcher Be-wegungen von Punkten’ wird sehr einfach auf die von ge-raden Linien zurückgeführt;.späterhin wird auf dieselbe Lehredie Theorie des Schwerpunktes gegründet, und endlich wirdeben daraus noch die Zusammensetzung ebener Flächenabgeleitet. — Somit erscheinen die Ilauptgegenslände derDynamik durch den Begriff der geometrischen Zusammen-setzung, wie durch einen Faden, mit einander verbunden,und ich glaube, dass die hier und da neuen Darstellungs-weisen, zu denen ich durch diesen Faden geleitet worden,wegen ihrer Einfachheit und Anschaulichkeit einige Berück-sichtigung verdienen.
Mit Hülfe des Fourier’sch.en Satzes, dass jede Fun-ction einer veränderlichen Grösse in eine nach den Sinussen
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