Voll der Lust- §. 2-4« Zz
ja illl ersteren Falle ganz weggenommen,der obere drückt nach, folglich muß in dieandere Schale ein gleich großes Gewichtgeleget werden, um daS Gleichgewicht her-zustellen. Im andern Falle hingegen, woman die Röhre umkehrt, ist alles wie ge-wöhnlich. Folglich muß die Röhre in jederLage gleich viel wiegen. Man kann sich dieSache am besten auf folgende Art crlau-tcrn. Man hange statt der obigen Barome-terröhre einen soliden Cylinder, z. B. vonz Pfund, an die Wage, und denke sich nunzwey gleichwirkende Stahlfedern über demobern und untern Ende angebracht; die obe-re drückt den Cylinder hinunter, die unteredrückt ihn hinauf. ES wirkt nichts weiterauf die Wage, als das Gewicht desselben.Legt man also in die gegenüber stehendeWagschale ein diesem Gewichte gleichesGewicht, so muß die Waage balanciern.Wird nun ein Loth mehr in die Schale ge-legt, so entsteht ein Uebcrgewicht, und manC