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Druck der Luft erhebt. Nimmt maueine Laromelcrröhre von Zoll Höhe,füllt sie mit Quecksilber, hängt sie an eineWage, und läßt sie unten in eine Queck-silb.r-Schale stehen, so muß das Gewicht,mit welchem man die Röhre in der ande-ren Wagschaalc balancieren macht, so großseyn, als das Gewicht der Röhre mit demQuecksilber. Wenn nun, sagt man, die Luftdas Quecksilber trägt, wie kömmt es, daß-es doch auf die Wage wirkt, kehrt mandie Röhre um, so trägt die Wage dasQuecksilber wirklich, und die Röhre wirktdoch nicht mehr als vorhin? — Allein dirßAlles muß nothwendig aus dem Druckeder Lust erfolgen. Beym gewöhnlichen Ge-brauche der Wage hak man an den Druckder Luft nicht zu denken, ja es kann auf je-der Schale ein Zentner Gewicht liegen,und man kann doch wägen, allein beym obi-gen Versuche kommt der Druck der Luft garsehr in Betracht. Der untere Druck wird