Druckschrift 
2 (1811)
Entstehung
Seite
32
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Z2 7> Abschnitt.

Druck der Luft erhebt. Nimmt maueine Laromelcrröhre von Zoll Höhe,füllt sie mit Quecksilber, hängt sie an eineWage, und läßt sie unten in eine Queck-silb.r-Schale stehen, so muß das Gewicht,mit welchem man die Röhre in der ande-ren Wagschaalc balancieren macht, so großseyn, als das Gewicht der Röhre mit demQuecksilber. Wenn nun, sagt man, die Luftdas Quecksilber trägt, wie kömmt es, daß-es doch auf die Wage wirkt, kehrt mandie Röhre um, so trägt die Wage dasQuecksilber wirklich, und die Röhre wirktdoch nicht mehr als vorhin? Allein dirßAlles muß nothwendig aus dem Druckeder Lust erfolgen. Beym gewöhnlichen Ge-brauche der Wage hak man an den Druckder Luft nicht zu denken, ja es kann auf je-der Schale ein Zentner Gewicht liegen,und man kann doch wägen, allein beym obi-gen Versuche kommt der Druck der Luft garsehr in Betracht. Der untere Druck wird