144 —
gen fast tim allen Glauben brachten. — Diese Er->scbeinung darf sich in der Geschichte der Physiknicht wiederholen, und man darf keine Yerän jderung mit den angeführten Elementen vorneh-men, ohne dafs man die Gründe angeben kannwarum? und diese Gründe müssen völlig unab-hängig von der Barometer - Beobachtnng seyn,•wegen deren man die Veränderung vornehmenwill.
29«
Was die Genauigkeit der Bafömetermessun-gen betrift, so kann man annehmen, dafs unter 1günstigen Umständen und bey mittlern Höhenvon etwa 5000 Fufs die Ungewifsheit einer ein- 1fachen Bestimmung nur auf 10 bis 15 Fufs geht;— Hiebey wird vorausgesetzt * dafs beyde Baro-meter nicht über 2 oder 3 Stunden von einanderentfernt sind. Sind sie entfernter und sind dieHöhen gröfser, so kann die Ungewifsheit auf20 bis 30 Fufs gehen. — Bey grofsen Höhenvon 8 bis 12000 Fufs und bey gröfseren Entfer-nungen der Barometer, kann die Ungewifsheitauf 40 bis 50 Fufs gehen. — Hiebey ist abernur immer von einer einzelnen Bestimmung dieRede. — Wenn man die Höhe eines Berges zehnoder zwalizigmal mit dem Barometer mifstj sowird die Ungewifsheit in der Bestimmung nurein paar Fuls betragen. — Bey Barometermes-sungen ist es wie bey allen anderen Messungen#die groi'se Genauigkeit erreicht man nur durch