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Königswinter beobachtet, — Es ist ohne hin an-genehm, zwey Barometer bey sich zu haben,weil man dann immer unabhängig ist, und wennauch eins Luft schöpft oder zerbricht, so hatman doch noch immer das andere. Uebrigenssind diese Barometer so wohlfeil, dafs die Aus-gabe dafür in keinem Betracht kommt. EinGefäfsbarometer kostet 25 Gulden und ein He-berbarometer 40 Gulden, Jeder Wärmemesserwird mit 5 Gulden bezahlt.
Je näher beyde Barometer beysammen sind,desto besser ist es, — sind sie, wie das beyhohen Bergen wohl der Fall ist, 8 oder 10 Stun-den von einander, so kann leicht eine örtlicheUrsache den Druck der Luft über einem Baro-meter vermehren, ohne dafs das andere hie-von etwas empfindet. Ich habe oft bemerkt,wenn Schneewolken vorüberzogen, dafs das Quek-silber dann um ein oder zwey hundert Theiledes Zolls schwankte. — Dasselbe gilt von Ge-witterwolken , welche an einem Orte den Standdes Barometers ändern können, ohne dafs dasandere, welches um 8 oder 10 Stunden entferntist, etwas hievon empfindet, weil die Ursachenvon der Veränderung des Drucks nicht lange-genug anhalten, um sich über eine grofseStrecke fortzupflanzen.
Ueberhaupt mufs man, wenn die Atmosphäreunruhig ist, keine Barometermessungen anstellen.