hinrnitersteigen das Barometer wieder an dieselbeStelle, und bemerkt seinen Stand aufs neue.Bindet man einen kleinen Unterschied, so ver-theilt man diesen, indem man voraussetzt, dafses gleichförmig gefallen oder gestiegen sey.
Beyspiel: ,. u
Unten stand das Barom. 28,00 Zoll um 3 Uhr.
Oben ...... 2^,50 Zoll um^ Uhr.
Wieder unten . . . 28,10 Zoll um 6 Uhr.
D as Barometer ist also von 3 bis 6 Uhr o,iZoll gestiegen. Also in zwey Stunden 0,07 Zoll.Um 4 Uhr würde es also wie es oben 27,50 Z,stand, unten 28,07 gestanden haben.
Sind aber die Berge hoch, oder ist der un-tere Standpunct vom oberen sehr entfernt, somufs man an beyden Standpuncten ein Barome-'ter haben, um genau den gleichzeitigen Druk,sowohl oben als unten zu erhalten, weil manhey der Voraussetzung der gleichförmigen Ver-änderung, sich dann doch sehr irren kann. Kei-ne Barometermessung ist völlig sicher , wennkeine zwey Barometer dabey gebraucht werden.
Bey den Höhenmessungen im Siehengebirgegebrauchte ich immer ein Heberbarometer undein Gefäfsbarometer, und während eins auf denBergen war, wurde das andere anhaltend zu