streitet mit dem Vorurtheile und der Bethörnng der Zeit, undder Verwirrung der Principien, in Naturen, die doch Allebesser sind, als sie nach außen scheinen mögen.
Steht es aber also, sollen wir, nachdem wir zwei Jahre auflangem und kurzem Beine durchgehinkt, nun zur Rechten, nunzur Linken überschlagend, auch noch ein drittes Jahr hindurchhalbseitig lahm und halbseitig den Veitstanz tanzend, auf die-sem Jammcrwege im umgekehrten Takte der springenden Hei-ligen, zwei Schritte vorwärts und drei rückwärtsgehen? Sindetwa die Zeiten darnach, daß wir mit solchen Exercitien gefahr-los sie verbringen könnten? Ist solche Sicherheit in den jetzi-gen Zustand der Dinge hineingelegt, daß wir es wagen dürften, also in den Fundamenten, auf denen alle Ordnung ruht,herumzuwühlen, und das Vertrauen, ohne das in alle Zukunftkeine Regierung mehr denkbar ist, so leichten Kaufs aufs Spielzu setzen? Raucht die Solfatcrra nicht um uns her fort undfort aus allen Schlünden, kocht es nicht und gährt es nichtallüberall unter unfern Füßen? Sind nicht alle Anker, die dasumhergcworfene Schiff ausgeworfen, im Abgrunde hängengeblieben, und soll nun auch der letzte Nothanker zu Spicl-wcrk verschmiedet werden. Zwei Jahre sind uns von derlangmüthigen Vorsehung zur Austragung des Streits vergönntgewesen; wissen wir, ob sie noch ein Drittes uns gewährt?Und wenn nicht, wenn die kommenden Ereignisse uns im fortgesetzten Hader überraschen, setzen wir den Streit dann etwain ihrem Angesichte fort? oder ist einer so thöricht, daß erglaube, mit Proclamationcn lasse die Sache sich dann schnell