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Zweites Jahresgedächtniß des 20. Novembers 1837
Entstehung
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Zweites.TahveSgedächtttiß des SV. Novembers.

Acr zweite Jahrestag ist herangekommen, und ein Kampf,der, wenn Billigkeit und Gerechtigkeit noch etwas unter unsgälten, und die Erfahrung noch irgend belehrte und besserte,nie hätte entstehen dürfen, dauert noch fort, und will, wiehoffnungslos er immer für die sich führt, die sich unbchutsamin ihn eingelassen, ins dritte Jahr sich hinübcrspinnen. Wirstehen vor der Schwelle dieses neuen Abschnitts stille, undschauen uns um, die durchmcsscne Bahn und den Verlaufdes Streites wieder einmal ins Auge fassend.

Wer die streitenden Theile sind, wissen wir zur Genüge:einerseits der moderne Staat auf Finanz, Polizei und Sold-heere basirt; andererseits die Kirche, die, wie das Leben intraditioneller Ucberlicferung von Geschlecht zu Geschlecht sichfortpflanzend, in den Herzen ihre Wohnstätte genommen, undohne Finanz, Polizei und Soldhcere doch gedeiht und besteht.

Was der Gegenstand des Streites sei, ist gleichfalls denBeschränktesten nun völlig klar geworden. Der Boden, aufdem der Stuhl der Kirche steht, sey Alluvion seiner Strome,und also ihm gehöriges Gebiet, behauptet der Staat. Dem-gemäß legt er Hand an dicß sein Eigenthum; nachdem er al-tes verfasset, will er auch sie verfassen und zu Papiere bringen