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geworden, und dieser Wechsel gerade das untrennbare Merk-mal seiner irdischen Abkunft ist. Die Kirche kann daher mitSicherheit erwarten, daß ihr früh oder spät werde, was ihrgebührt; wer aber am Unmöglichen sich abmüht, darf nichthoffen, daß seiner Thorhcit irgend eine Frucht erwachse. Wiees nie einem Staate gelingen wird, und sei er der Mächtigste,den die Sonne je beschienen, die Kirche in ihrer Ganzheit zuumstricken und zu bewältigen, weil diese sogleich über alleGewalt hinaus in ihr eigenthümliches, jeder Gcwaltthat un-zulängliches Gebiet sich flüchtet: so wird es noch wenigereinem Schwächeren gegeben scyn, eines Thcilcs dieser Kirchesich durch Umstrickung zu bcmcistcrn, so lange das kirchlicheLeben in ihm gxünt und treibt. Das hieße das Meer aus-schöpfen durch einen Brunnen, in den dasselbe hincinge-treten; selbst jenes nordischen Gottes ungefüger Durst konntenur um eines Fingers Höhe den Mcth im Trinkhorn fallenmachen, als man ihm ein Solches dargebracht, das mit demOcean in geheimer Verbindung stand.
Das dritte, was eben so unerschütterlich fest steht, undschon allein allem Streite längst ein Ende gemacht haben sollte,ist: die feierlichsten Gelöbnisse und positive Verträge habender Kirche ihre volle Freiheit gewährt und zugesagt, undsie nimmt nicht als Gnade hin, was ihr mit Recht gchört-»Dcr König, der unter seinem Sccptcr über fünf Millionenkatholischer Untcrthancn vereinigt, hat in seinen alten wie inseinen ncuübcrkommenen Staaten die katholische Kirche befe-stigt und verbreitet vorgefunden; hat auf die feierlichste Weisesich verpflichtet, dieselbe unberührt und unverletzt aufrecht zuhalten nach den Grundsätzen, der Form und der Verfassung,in welcher er sie vorgefunden, und nicht nach einer neuen