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Berurtheilte davon Gebrauch gemacht. Die Zeitungen
nun zu einander: Der Erzbischof befindet sich sehr comfortablein Berlin, er weiß für sonstige Entbehrungen in unseren geist-reichen Abendgesellschaften, umgeben von Frauen, sich reichlichzu entschädigen; während man in seinem Sprengel mit Ge-beten um seine baldige Rückkehr den Himmel bestürmt, ge-fällt er in unserer Hauptstadt sich gar nicht übel. — EineDeputation des Domkapitels wird nicht angenommen, die kirch-lichen Angelegenheiten der Diözese verwirren sich mehr undmehr; der Erzbischof reclamirt, die Behörde schweigt; sachte,sachte aufgetreten, schlafe ein Kindlein, schlaf ein!«
Die sechs Monate nahen ihrem Ablauf, nun ändert plötz-lich sich die Scene. Der Erzbischof schreibt S. M. dem Kö-nig : »Da nun E. M. allerhöchste Erwartung von meinen Vor-schlägen, meine Rückkehr in die mir anvertraute Diöcese vonmoralisch unmöglichen Bedingungen abhängig macht, und siedadurch in die entfernteste, unabsehbare Zukunft stellt, ichaber auf die Verwirrung in der geistlichen Administrationmeiner Diöcese, welche je länger je höher gesteigert werdenmuß, keineswegs mit Gleichgültigkeit schaueg darf; so binich dadurch in meinem Gewissen genöthigt worden, am gest-rigen Tage Berlin zu verlassen, und nach Posen abzurei-sen, um dort meinem Hirtenamte gemäß die mir anver-trauten Schafe zu weiden.« Der Prälat thut wie er ge-sagt, und begiebt sich in seinen Sprengel; ihm nach aufdem Fuße die Polizei. Die Thore des crzbischöflichcn Palla-stes werden bei nächtlicher Weile eingeschlagen, und der Prä-lat wird nach Kolberg abgeführt. Schändlicher Wortbruch,die in Anspruch genommene ausgebotene Mitwirkung einerFaction, feierlich verunstalteter Empfang von Seite des Adels»