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Zweites Jahresgedächtniß des 20. Novembers 1837
Entstehung
Seite
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den Sitzungen des Staatsraths bei. — Zwei der Beigezoge-ncn stimmen für versöhnliche, zwei für energische Maaßregeln,der Fünfte räth, durch Passivität und Temporistren Zeit zugewinnen. — Das Schwert soll nicht den Knoten lösen, soviel hat sich jetzt festgestellt. — Die Consercnzen, die durch-aus einen milden, versöhnenden, ausgleichenden Charakter ansich tragen, nahen sich der Beendigung. — Der endliche Be-schluß muß jedoch auf die Militärmacht sich basiren. — DerFürstbischof ist sehr thätig bei der Ausgleichung. — Die Cen-tralregierung weiß wohl mit Energie aufzutreten, darum sindzur Verhütung künftiger confessioneller Mißverständnisse fünfneue Gesetze vorbereitet, deren Promulgation jedoch nicht vorNeujahr erwartet wird.— Die Conferenzen noch immer nichtbeendet. — Die Conferenzen haben neuerdings mit größererLebhaftigkeit ihren Fortgang genommen. — Das Resultat derlangwierigen Berathungcn wird noch immer nicht bekannt,und es ist Grund zu besorgen, die Entscheidung möge sichin die Länge ziehen. — Die Oberpräsidenten sind wieder inihre Verwaltungsbezirke zurückgekehrt; der Fürstbischof, derabdanken zu wollen sich geäußert, hat glücklicherweise nichtabgedankt.«

»Ist auch den Mctropolitankapiteln in Preußen die volljedem Nominationsrecht unabhängige Freiheit der Wahl, wiesie in frühen: Zeiten bestand, wieder gestattet worden, sokonnte dieß doch nur unter gewissen Bedingungen geschehen.Hat nun der in Trier gewählte Hr. Arnoldi, wie allgemeinbehauptet wird, wirklich einmal Versuche gemacht, mit dempäbstlichcn Stuhle direkt zu communicircn: so liegt wohlschon darin die Verpflichtung für den Staat, die Wahl des-selben zum Bischof nicht zu gestatten. Denn noch haben alle