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der Könige wie Wasscrbäche lenkt, daß sie sich ergießen oderzurücktreten nach seinem Wink. Der gab ihr, wessen sie be.durfte; eine Stätte in der Wüste, wo sie das Heil der Zukunftgebühren konnte.
Sofort begann der Streit, wie billig durch Die, pm de-ren Sache es sich handelte, die Erste unter den Bundesgenos-sen, angehoben. Zu den Waffen! ihr, die ihr zum reinenWorte Euch bekennt! Das Wort ist Fleisch geworden, undpflegt seiner Behaglichkeit, erwidert der Chor; freudige Stim-men aber rufen: das Wort! das Wort! dies ist das Wort,sammelt Euch um dies Wort in meinem Munde. Nicht also!anders lautet die Parole, um diese Rede sollt ihr Euch schaa.ren: entgegnet die zweite Stimme, und so die dritte und biszu tausend und abermal tausend. Und es entsteht ein wirresGetöse und ein Durcheinanderreden und Streiten, das wieSchlachtruf klingt; aber der Drache, der durch die Lüste her-angeflogen kommt, ist aus Fliegen zusammengesetzt, die sicheinander jagen und verzehren. Die Kirche harrt seiner in Ge-lassenheit, die Schwärme sumsen unschädlich an ihr vorüber;denn der Wind des Herrn ist hinter ihnen, der sie zum Meerejagt, um in seinen Fluthen sie zu begraben. Es wird Stilleallumher, und der Chorus singt: „wo ist Wahrheit, wo istdas rechte Wort, wo ist der Grund, auf dem wir ferner ste-hen mögen? Ist nun Erholung diesem unglückseligen Leid?wer lebt jammervoller nun zu schauen, in grimmvoller Qualvom Wechselloos herabgestürzt; besser wäre es, ganz dahin,als blind gelebt.«
Die zweite Bundsgenossin gesellt sich nun dem Streite.Auf zum Kampfe mit der alten Wögtin, die die Menschheitknechtet, nachdem sie mit der Nebelkappe des Aberglaubens