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Zweites Jahresgedächtniß des 20. Novembers 1837
Entstehung
Seite
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gen; was am heutigen Tag steht, was wird morgen aus ihm ge-worden seyn ? Jst das eine Zeit gewesen, nun auch verwegener Handnoch an das letzte einzig feste sich zu wagen, und kaum vermö-gend, auf eigenen Fußen sich zu halten, Sturm zu laufen, aufdie einzige Würg des Heils?

War ader vielleicht die Gelegenheit lockend und die Gunstdes Augenblickes so einladend, um gerade damals loszubrechen?Man hattederKirchecincBewilligung abgedrungcn, dieAbgedrun-gene durch einseitige Interpretation noch über das kirchlichMögliche hinaus erweitert, und diese Auslegung sollte nundem rheinischen Erzbischof aufgedrungen werden. Er war inseinem unwidersprechlichen, vollen und ganzen Rechte, als erder revoltirenden Zumuthung sich erwehrte.

Wenn also Ort und Zeit und veranlassende Gelegenheitwiderwärtig sich gestellt, war es denn um die Mittel besserbeschaffen, deren sich die Macht zur Erreichung ihres Zweckesgebrauchen konnte?

Allerdings, dasmal war der Wortheil auf ihrer Seite.Ein wohlgerüstet Heer, mit Kanonen, Bajonetten, congre-vischcn Raketen aufs Beste ausgestattet, und mit Percussions-schlößern gut versehen. Eine vieläugige, viclhändige, vielgc-schäftige, fernhörige, langarmige Polizei durch Minircr undTelegraphen gut soutenirt. Dann die emsige Beamtenwelt pclo-tonweise aufgestellt, papicrgcwaltig, wortmächtig, befehlrichtig; dieFinanz, die durch Wände und Mauern dringt, im Hintergrundeendlich die Justiz mit dem gemeinen Landrccht angethan. AlsBundesgenosse wurde dann die Reformation aufgeboten, inderen Gefolge sofort auch dieNevolution zum freiwilligen Dienstesich gemeldet; zu der dann wieder die gottlose Philosophie und die