Druckschrift 
23 (1812)
Entstehung
Seite
192
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sich die bayrcuthische Festung Plassenburgan die bayrischen Truppen.

Jetzt Heitie der König von Prcnssen seinganzes Land zwischen der Oder und demRhein vcrlohren. Sein unglückliches Schick-sal theilten seine Bundesgenossen. Zwar be-hielt der Kurfürst von Sachsen sein Land;aber dieses mußte eine Coiuriburion von 8Millionen Thalcr bezahlen, und wenn auchdie gefangnen Sachsen nach Hause geschicktwurden, so mußte doch die sächsische Caval-lerip ihre Pferde an die Franzosen abgeben.Ueber den Herzog von Weimar, dessen Jä-ger sich an die Prcnssen angeschlossen hatten,war Napoleon besonders aufgebracht, undnur die Bitten und die Vorstellung seinerwürdigen Gemahlin besänftigten den Unwil-len des Siegers so weit, daß er sich mit einerContribution von 500,00c? Thaler begnügte.Diese wurde dem Lande des Herzogs vonGotha, wegen der günstigen Meynung, dieNapoleon von dem Regenten desselben hegt,ganz erlassen. Um so trauriger war dasLoos, das den Kurfürsten von Hessen, undden Herzog von Braunschweig, traf.

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